Südkurier

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Südkurier
Südkurier-Logo
Beschriibig regionali Dageszytig
Verlag Südkurier GmbH Medienhaus
Erstusgob 8. Septämber 1945
Erschiinigswiis alldag ußer Sunntig
Uflag
(IVW 3/2011, Mo-Sa)
128.357 Exemplar
Chefredakteur syt 1. Oktober 2010: Stefan Lutz
Herusgäber Gsellschafter vu dr Südkurier GmbH
Weblingg www.suedkurier.de
ZDB 1411183-4

Dr Südkurier isch e regionali Dageszytig fir d Regione nordweschtlige Bodesee, Hochrhy un Schwarzwald mit Sitz z Konschtanz. S Blatt erschyynt mit ere verchaufte Uflag vu 128.357 Exemplar[1] segs Mol pro Wuche im Berliner Format (syt 1. Merz 2010; dervor im Rhynische Format). Vorgänger vum Südkurier isch d Konstanzer Zeitung gsii.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Johannes Weyl (*1904 z Kiel, † 1989 z Konschtanz), dr ehmolig Laiter vum Zytschrifte-Zäntralbiro im Ullstein Verlag, het anne 1945 vu dr franzesische Bsatzigsmacht e Lizänz iberchuu un het z Konschtanz, mit em Hugo Eckener, dr Südkurier grindet un as Buechverlag dr Südverlag. Dr Weyl isch au dr erscht Chefredakteur vum Südkurier gsii. Am 8. Septämber 1945 isch di erscht Uusgab erschine. Am Aafang isch nume aini, speter zwoo Uusgabe pro Wuche erschine. D Zytig het am Aafnag nume Syte ghaa, wel di franzesisch Bsatzigsmacht wenig Bapier zuedailt ghaa het. Syt 1945 sin allmol neji Uusgabe grindet wore, bis es zum hitige Verbraitigsbiet chuu isch. Erscht ab Novämber 1953 isch d Zytig alldag uusechuu.

Anne 1970 isch dr Veleger Johannes Weyl glychzytig gschäftsfierende Gsellschafter vu dr Südkurier GmbH, dr Südverlag GmbH, dr Gesellschaft für Verlagsrechte mbH, Gschäftsfierer vu dr Druckerei und Verlagsanstalt GmbH un dr Universitätsverlag Konstanz GmbH, alli mit Sitz z Konschtanz. Derzue isch er Bresidialmitglid vum Bundesverband vu Dytsche Zytigsverleger gsii.

Im Johr 1980 het d Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck 25 Brozänt vu dr Aadail vum Familiebedrib gchauft. Syt 1987 isch d Südkurier GmbH au im brivate lokale Hörfunk tetig. 1990 sin di räschtlige Gsellschaftsaadail am d Verlagsgruppe Holtzbrinck verchauft wore. Bis dert het dr Südkurier syy Hauptsitz in dr Konschtanzer Altstadt am Märt un am Fischmärt ghaa.

Anne 1990 het dr Südkurier im Konschtanzer Gwärb- un Induschtrigebiet Oberlohn im Norde vu dr Stadt e neji Druckerei yygrichtet, un 1993 isch er in e nei Gebei im Gwärbgebiet Oberlohn umzoge. D Lokalredaktion isch e baar Johr speter wider in e Gebei in dr Konschtanzer Altstadt zruckverlait wore (Am Fischmarkt, in dr Nechi vum friejere Redaktionssitz). Us em Regionalblatt isch syterhär e Medie- un Dienschtlaischtigsunternämme entstande, wu näne Dageszytige au Aazaigebletter, Ziilgruppe-Publikatione wie d Bodensee-Ferienzeitung un e Huffe anderi Druckerzygnis härstellt.

1996 het s Mediehuus aagfange mit syyre Detigkait as Internet-Dienschtlaischter un Content Provider mit em Online-Dienscht SKOL.de (Abchirzig fir SüdKurier OnLine). Des het anne 2000 zue dr Grindig vun ere neie Dochter gfiert, dr MediaFavoriten GmbH, wu derno SKOL.de zum regionale Portal het solle uusböue.Glyzitg het d MediaFavoriten GmbH anne 2001 s crossmedial Printmagazin SKOL aagfange, wu 2002 in dr allgmaine Mediekrise aber wider yygstellt woren isch. Ibrig isch nume dr Online-Dienscht blibe, wu 2004 in www.suedkurier.de umgnännt woren isch. Zum 1. Juli 2008 het s Mediehuus d Mehrhait an dr ka-news GmbH ibernuu, wu d Charlsruejer Online-Dageszytig ka-news uusegit [2].

Dernäbe bietet s Mediehuus Logischtik-Dienschtlaischtige aa, wie Zytigs- un Proschpäktverdailig bis zue Boschtversand (arriva) un Delifoni. Näbe dr Dagesuusgab vum Südkurier wäre all Wuche au 384.000 Aazaigebletter, 1,3 Mio. Zytige, 6,3 Mio. Proschpäkt un 180.000 Brief in zwelf Landchrais verdailt un 2,3 Mio. Druckerzygnis härgstellt. S Unternämme bschäftigt 650 feschti Mitarbaiter, rund 1000 freji Mitarbaiter un 2000 Zytigsdreger.

Im Johr 2011 het d Zytig dr Lokaljournalischtebryys vu dr Konrad-Adenauer-Stiftig iberchuu fir ihre Relaunch-Konzäpt, wu uf di grafisch Ufberaitig vu dr Nochrichte in dr Lokalzytig abhebt.[3]

Südkurier-Gruppe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fridrichshafe: „Südkurier“ im Yychaufschorb vun ere Märtbsuecheri („Marktfrauengruppe“ vum Ingo Koblischek, Bronze, 2002)

Zurzyt wird dr Südkurier in fimf Fachredaktione in dr Konschtanzer Zäntrale un 19 Lokalredaktione härgstellt. Är erschynt in 16 verschidene lokale Uusgabe in dr Regione Bodesee, Schwarzwald un Hochrhy, wu au Nochrichte us dr Schwyz un Eschtrych berucksichtige. Di alldag verchauft Uflag lyt bi 128.357 Exemplar. Zue dr Südkurier-Gruppe ghere au d Druckerei Konstanz GmbH un d Dageszytig Alb-Bote. Unternämmer un Wirtschaftsbolitiker hän zuesätzlig au di regional Wirtschaftszytig PRO:FIT chenne abonniere, wu bis Ändi 2008 jede dritte Dunschtig im Monet erschine isch. Anderi Publikatione sin d Bodensee Ferienzeitung, wu drei Mol im Johr erschynt, mit ihrem Online-Ufdritt un s monetlig Magazin Gesundheit.

Redaktione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Südkurier isch e sognännti "Publizistische Ainhait": D Ressort Bolitik, Sport, Wirtschaft, Kultur, Computer (Click!), d Byylageredaktion un d Online-Redaktion hän ihre Sitz z Konschtanz. Z Konschtanz wird wäge däm dr allgmain Dail (Mantel) härgstellt. Fir dr jewylig Haimetdail sorge 19 lokali Redaktione im Verbraitigsbiet. D Lokalsyte wäre us dr Usseredaktione uf Konschtanz glaitet, wu di gsamt Zytig druckt wird.Wäg em große Verbraitigsbiet isch s au d Ufgab vu dr Lokalredakteur, iber ertligi Kultur-, Sport- un Wirtschaftseraignis z brichte. Au d Aazaige wäre in dr Lokalredaktione verwaltet.

Lokalredaktione un Gschäftsstelle vum Südkurier git s in däen Stedt: Bad Säckige, Blumberg, Bonndorf, Donaueschinge, Fridrichshafe, Furtwange, Iberlinge, Konschtanz, Markdorf, Meßkirch, Pfulledorf, Radolfzell, Rhyfälde, Sanderge, Singe, Stocke, Triberg, Villing-Schwenninge un Waldshuet-Düenge.

In dr Zäntrale z Konschtanz schaffe 30 Redakteur, in dr Usseredaktione sin s rund 70. Derzue chemme fimf Nochrichteagänture, 15 Korreschpondänte vu Kapstadt bis Moskau un iber 1000 freji Mitarbaiter.

Syt em 1. Oktober 2010 isch dr Stefan Lutz dr Chefredakteur vum Südkurier.

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. no IVW, dritts Quartal 2011, Mo-Sa (Detail un Quartalsverglych uf ivw.eu)
  2. Mäldig bi ka-news.de vum 7. Juli 2008 zue dr Ibernahm dur dr Südkurier
  3. http://www.kas.de/wf/de/33.29049/

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Konstanzer Zeitung 1728–1928. Jubiläumsbeilage zum 200-jährigen Bestehen in 14 Teilen mit vielen Abbildungen. Konstanz: Konstanzer Zeitung [Reuß & Itta], Oktober 1928, 112 S. (als Sonderbeilage erschienene Jubiläumsausgabe mit Artikeln zur Geschichte der Zeitung, ihrer Herstellung und zur Bedeutung der Regionalpresse usw.)
  • Johannes Weyl: Aufbau von innen. Aufsätze; Teile einer Rede zum 10-jährigen Bestehen des Südkurier. Konstanz: Druckerei und Verlagsanstalt am Fischmarkt, 1956, 38 S.
  • Walter Manggold (Hrsg.): Oberländer Chronik. Heft 1960: Heimatblätter des Südkurier. Konstanz: Universitäts-Druckerei, 1960, 100 S.
  • Georg Bräunig: 300 Jahre Zeitung in Oberbaden. Konstanz: Südkurier, 1965, 32 S.
  • Johannes Weyl: Unterwanderung der Presse. Die Auseinandersetzung Tageszeitungen, Anzeigenblätter. Vortrag. Bad Godesberg: Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e. V., 1968, 6 Bl.
  • Nikolaus Benckiser (Hrsg.): ZEITUNGEN IN DEUTSCHLAND. 56 Portraits von deutschen Tageszeitungen dargeboten von der FAZ. Frankfurt am Main, 1969, 120 S. (Bericht über 56 Zeitungen der Nachkriegsjahre von der „Badischen Zeitung“ bis zum „Südkurier“ und der „Leipziger Zeitung“)
  • Waldemar Besson: Erlebte Zeitgeschichte kritisch betrachtet. Eine Festgabe zum 25jährigen Bestehen des Südkurier. 44 Stücke politischer Publizistik. [Redaktion u. Illustration: Herbert Steinert. Einleitungsbemerkungen zu den Aufsätzen: Klaus Peter Werner]. Konstanz: Verlag des Südkurier, 1970 198 S., ISBN 3-87799-001-0
  • Walter Manggold: Aus der Gründungszeit des Südkurier. Erinnerungen von Mitarbeitern [Zusammenstellung der Texte: Walter Manggold]. [Konstanz]: [Südkurier, Buchverlag], [1977]. 52 S.
  • Johannes Weyl: Aus 50 Jahren Zeitungsarbeit. Aufsätze, Reden, Bilder u. Dokumente. Konstanz: Verlag des Südkurier, 1976, 223 S.
  • Eva Henneberg: Über die Zeitung. Äußerungen von Verlags-Gesellschaftern und Chefredakteuren des Südkurier zu Pressefragen. 2., erw. Auflage. Konstanz: Südkurier, 1978. 23 S.
  • Franz Oexle: Wohin führt die Reise? Wegbeschreibungen. Ein Querschnitt von 1966 bis 1982. Konstanz: Verlag des Südkurier, 1982, 119 S., ISBN 3-87799-037-1
  • Gerd Appenzeller unter anderem: Südkurier. Bilder und Zahlen, 7. Auflage, Konstanz 1985, 30 Blatt
  • Michael Geigges: Die Deutsche Bodensee-Zeitung. Versuch einer katholischen Tageszeitung, im Dritten Reich zu überleben. Konstanz: Südkurier, 1986. 230 S., ISBN 3877990630
  • Sebastian Dix: Südkurier 1945–1952; bewegte Anfangsjahre einer Regionalzeitung. Konstanz: UVK, Universitäts-Verlag Konstanz, 1995, 144 S., ISBN 3-87940-553-0
  • Werner Schwarzwälder, Tobias Engelsing: Zeitbilder, Momentaufnahmen aus 50 Jahren. Das Südkurier-Jubiläumsbuch für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein, 1945–1995. Konstanz: Südkurier, 1995, 203 Seiten
  • Patrick Eich: „Dekaden unter der Lupe – Empirische Untersuchung zur Entwicklung und Veränderung des Hauptsports im Südkurier von 1945 bis 2002“, Dissertation, Universität Konstanz, 2005, 429 S., http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=975866745&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=975866745.pdf
  • Manfred Bosch: Zeit der schönen Not. Die Anfangsjahre des Südverlag in Konstanz 1945 bis 1952. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 2009, 432 S., ISBN 978-3-86764-062-6

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]