Richterswil

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BW
Wappe
Wappe vu Richterswil
Basisdate
Kanton: Züri
Bezirk: Horgen
BFS-Nr.: 0138
PLZ: 8805
Koordinate: 47.208328 n. Br.
8.705835 ö. L.
Höchi: 408 m ü. M.
Flächi: 7.54 km²
Iwohner: 12.336 (31. Dezämber 2010) [1]
Website: www.richterswil.ch
Karte
Karte von Richterswil
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Richterschwiil, (amtlich: Richterswil; au "Richti" un veraltet "Richtischwiil"), isch ä politischi Gemeind im Bezirk Horge vom Kanton Züri i dä Schwiiz.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Wappe

Blasionierig

En rote Pfahl in Gold

[ändere] Geografii

D'Gemeind liit am lingge Züriseeufer, a d Gränze vom Kanton Schwyz, öppe 25 Kilometer wäg vo Züri. Sie beschtaat us de Ortsteil Richterswil, Burghalde und Samschtagere. Bsunders schön sind au d Uferaalaage (Halbinsel Horn, Züriseeinsel „Schönenwirt“) und d Moränelandschaft im Richterswiler Berg. D Nachbargmeinde vo Richterswil sind Wädischwiil, Schöneberg, Hütte, Wollerau und au no Schtääfa

[ändere] Bevölkerig

Jahr 1634 1850 1920 1940 1970 1990 2005
Einwohnerzahl 893 3203 4527 4554 7380 9882 11359


Iiwohner i de beide Dörfer Ändi 2006
Richterswil: 9031
Samstagern: 2384

[ändere] Politik

2008: Gmeindspräsidänt isch de Ruedi Hatt vo de (FDP).

Dä Gmeindraat setzt sich zäme us de Renate Büchi (SP), Marlies Desarzens (SP), Magnus Frei (SVP), Thomas Ghisletti (FDP), Hans Jörg Huber (FDP), Ruedi Reichmuth (parteilos), Peter Theiler (CVP) und Jürg Trachsel (SVP).

[ändere] Wirtschaft und Infraschtruktur

[ändere] Verchehr

Die Gemeinde isch mit zwei Bahnlinie vo de SBB und SOB, de Autobahn A3 und änere Schiffalegischtell vo de ZSG vercheertechnisch aagschlosse.

1992 hätt de Bahnhof Richterswil de "Brunel Award" i de Kategorii For outstanding visual design in public railway transport überchoo.

[ändere] Gschicht

Richterswil im Jaar 1794, uf emä Schtich vom Heinrich Brupbacher

Zwüsched 700 und 900 n. Chr. höt sich de Allemann Richtilo uf em hüttige Gemeindegebiet vo Richterswil niederglaa. Erschtmals urkundlich erwähnt isch Richtliswile im Jahr 1265.

Am Ändi vom 18. Jahrhundert händ berühmti Persönlichkeite wiä dr Goethe und Lavater bim Richterswiler Arzt Dr. Johannes Hotze gwohnt.

Usserdem hätt Richterswil Uusischtspünkt mit Uusblick uf de Zürisee, d' Insle Ufenau, Lützelau und Schönewirt und uf d Vorläufer vo dä Glarner- und Appizälleralpe. De bekanntischti Uussischtsplatz hät de Name vo sim Verehrer: Gottfrief Keller.

Im Jahr 1848 hätt Richterswil für 100 Franke d'Insle Schönewirt i de Bucht zwüsched Richterswil und Bäch (die chlinschti vo de drüü Züriseeinsle Ufenau, Lützelau und Schönenwirt) vom Kloster Eisiidle gchauft. De historischi Kaufbrief wird im Gemeindearchiv uufbewahrt. Wäge ihrer Ufernöchi erräicht me si i wenige Minute per Boot oder schwümmend.

1873 hätt de Rudolf Zinggeler-Syfrig (1819-1897, Siidefabrikant) d'Nutzigsrächt vom Mülibach für dä Aatrieb vo sine Zwirneräimaschine. Über Richterswil isch dur Uufschtauig dä Schtärnewäier entschtande. Ä zwäi Kilometer langi Druckleitig hätt s'Wasser bis zum Zürisee abgfüehrt, wo em Zinggeler sini Wasserturbine aatriibe het. Als Symbol vo dä Induschtrialisierig isch dä Springbrunne a Fäschttäg, wie em 1. August, gloffe. Di höchschti Fontäne vom Kontinänt mit 80-85 Meter Höchi isch entschtande. 1972 Hätt me die Aalag usser Betriib gsetzt. D Reaktivierig vö dä Fontäne isch 2007 realisiert worde. Di erschti Wiiderinbetriibnahm isch am 8./9. Dezember 2007 gsii. [1]

1893 isch s Paracelsus-Spital Richterswil erbout worde, wo siit 1994 als anthroposophischi Klinik gefüert wird. 1905 wird di nöi reformiert Chile, 1914 di katholischi Chile iigwéiht. 1975 wird de historische Dorfkern vo Richterswil als schützenswert erchlärt.

[ändere] Kunscht und Kultur

Richti hätt en guet erhaltene, malerische Dorfchern mit ville Fachwärchhüüser.

Höhepuünkt im Dorfläbe sind d Chilbi und die Räbechilbi im Nofämberr. Nöd z'vergässe isch'd «Haggeri» in Samschtagere. Debii werde di böse Geischter mit em "Haaggeri", äme gschnitzte Rosschopf, vertriibe.

Übernachtigsmöglichkeite büütet u.a. d'Jugendherberg im Horn, und de Gaschthof "Drei Könige", wele vo de früehner grosse Bedüütig vo Richterswil als Pilgerdurchgangsort (Wallfahrte nach Eisiidle) züügt.

[ändere] Pärsöndlichkeite

[ändere] Söhn und Töchtere

[ändere] Einzelnachwiis

  1. Gesellschaft historischer Springbrunnen Richterswil: http://www.fontaene.ch/

[ändere] Weblinks


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