Reichstagsbrand

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Am Morge noch em Riichstagsbrand, 28. Februar 1933

Der Riichstagsbrand isch en Schritt gsii uf em Wäg vo der Machtergriffig vom Adolf Hitler. Die isch ansonschte mehr oder weniger uf legalem Wäg dür Wahle verlaufe, wo der NSDAP i der Weimarer Republik immer grösseri Wahl-Ateile brocht hett. Es isch allerding au vill mit Terror und Ischüchterig vo de andere politische Parteie operiert worde. Eis Inschtrumänt dervo isch wahrschiinlich au der Riichstagsbrand gsii. E Brandanschlag uf en Riichstag, s dütsche Parlamänts-Gebäude in Berlin am 27. Februar 1933, wo drvo relativ schwär beschädigt worde isch. D Nazis hei denn im Nachgang sofort d Kommunischte beschuldigt, hinter däm Brand z schto. S Motiv drvo isch au klar: Me hett en Vorwand gsuecht, si chönne z verbiete und dodermit als Rivale im Parlamänt uuszschalte. Hundert prozäntig schlüssig isch sich d Forschig nitt, dass würklech nitt d Kommunischte (wo jo au keini Demokrate gsi sind), sondern d Nazis d Urheber vo däm Brand gsi sind, aber s gitt ziemlich triftigi Indizie (Hinwise) drfür.

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

R.A.C. Parker: Fischer Weltgeschichte - Europa 1918 bis 1945

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Alfons Sack: Der Reichstagsbrandprozess. Ullstein, Berlin 1934.
  • Braunbuch II: Dimitroff contra Göring. Köln/Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-7609-0552-8 (Reprint vo dr Originaluusgab vo Editions du carrefour, Paris).
  • Fritz Tobias: Der Reichstagsbrand – Legende und Wirklichkeit. Grote, Rastatt 1962.
  • Uwe Backes/Karl-Heinz Janßen/Eckhard Jesse/Henning Köhler/Hans Mommsen/Fritz Tobias: Reichstagsbrand – Aufklärung einer historischen Legende. Piper, München und Zürich 1986, ISBN 3-492-03027-0.
  • Gotthard Jasper: Die gescheiterte Zähmung. Wege zur Machtergreifung Hitlers 1930–1934. Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-518-11270-8.
  • Walther Hofer/Edouard Calic/Christoph Graf/Friedrich Zipfel: Der Reichstagsbrand – Eine wissenschaftliche Dokumentation. Ahriman-Verlag, Freiburg im Breisgau 1992, ISBN 3-922774-80-6 (Unerwünschte Bücher zum Faschismus, Nr. 4).
  • Georgi Dimitroff: Tagebücher. Aufbau, Berlin 2000, ISBN 3-351-02510-6.
  • Alexander Bahar/Wilfried Kugel: Der Reichstagsbrand. Wie Geschichte gemacht wird. edition q, Berlin 2001, ISBN 3-86124-513-2.
  • Hans Schneider: Neues vom Reichstagsbrand – Eine Dokumentation. Ein Versäumnis der deutschen Geschichtsschreibung. Berliner Wissenschafts-Verlag, 2004, ISBN 3-8305-0915-4.
  • Dieter Deiseroth (Hrsg.): Der Reichstagsbrand und der Prozess vor dem Reichsgericht. Verlagsgesellschaft Tischler, Berlin 2006, ISBN 3-922654-65-7 (mit Beiträgen von Dieter Deiseroth, Hermann Graml, Ingo Müller, Hersch Fischler, Alexander Bahar, Reinhard Stachwitz).
  • Sven Felix Kellerhoff: Der Reichstagsbrand. Die Karriere eines Kriminalfalls. be.bra Verlag, Berlin 2008, ISBN 3-89809-078-7.
  • Marcus Giebeler: Die Kontroverse um den Reichstagsbrand. Quellenprobleme und historiographische Paradigmen. Martin Meidenbauer, München, 2010, ISBN 978-3-89975-731-6.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Reichstagsbrand – Sammlig vo witere Multimediadateie