Rüßwihl

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Rüeßell
(Rüßwihl)
Wappe Charte
Wappe vum Ortsdeil Rüeßell
Markierung
Dütschlandcharte, Position vu Rüeßell hervorghobe
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Regionalvariante: {{{DIAREG}}}
Lokalvariante: {{{DIALOC}}}
Verbreitig: {{{DIAACT}}}
politischer Status
Ortsdeil vo Gerbel
igmeindet sit em 1. Januar 1975
Basisdate
Staat: Dütschland
Bundesland: Bade-Württeberg
Regierigsbezirk: Fryburg
Chreis: Waldshüet
Gmei: Gerbel
Geographischi Lag: 47° 38′ N, 8° 4′ O
Höchi: 650 m ü. NN
Iwohner: 611 [1]
Boschtleitzahl: 79733
Vorwahl: 07754
Nummereschild: WT
Ortsdeilgliderig: zwei Dörfer
Ortsvorsteher: Matthias Eschbach, Norbert Lüttin
Topographi
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Luftbild
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Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

Rüeßell (uff Hochdütsch Rüßwihl) isch e ehemoligi Gmeind im Landchreis Waldshüet und hütt e Ortsdeil vo Gerbel. Es litt zwüsche Gerbel und em Ortsdeil Nyderwihl und isch Bstanddeil vo de Pfarrei Nyderwihl. De Ort bstoht uss de Dörfer Rüeßell (412 Ywohner) und Diefestei (199 Ywohner).

1241 isch Rüeßell zum erschte Mol erwähnt worre, wyl do de Hugo von Tüffenstein e Güet an e Aargauer Chloster verchauft hät. De Ort isch wäge sine fruchtbare Äcker vo Freibure bsydelt gßi, d'Entstehigszit isch aber nit bekannt. Wie z Nyderwihl hät s Chloster vo St. Bläsi d'Grundherrschaft und d'Grichtbarkeit gha. No im 13. Johrhundert hät's de Chönig Konrad IV., wo über de Freibure gstande isch, an de Graf Rudolf vo Habsburg verpfändet.

Im 18. Johrhundert ßin vyli Bürger vo Rüeßell an de Salpetererunrujje bedeiligt gßi. Ihr Afiehrer, de Martin Mutter von Rüßwihl, isch uff Ungarn verbannt worre.

S Wappe - wo's sit em 19. Johrhundert git - zeigt e grieni Danne mit me schwarze Stamm uff wißem Grund. Sälli Danne erinnert dra, dass Gerbel friehner e Bstanddeil vo de Grafschaft Hauenstein gßi isch.

Z Rüeßell findet sit 1976 jedes Johr am 2. Juli s Dorffest statt, wo vo mehrere Verein organisiert wird.

[ändere] Diefestei

S Wappe vo Diefestei

Diefestei (uff Hochdütsch Tiefenstein) hät 199 Ywohner und vier Ortsdeil. Bis zu de Ygmeindig uff Gerbel am 1. Januar 1975 hät jede vo sälle Ortsdeil züe-n-re andere Gmarkig ghört; e Gmarkig oder Gmeind Diefestei hät's nie gee.

Diefestei isch under de Herre von Tüten uss em Nordoste vo de Schwiz gründet worre. Si hän do e Burg baut, wo s Diefesteinergschlächt vo 1239 bis 1317 gherrscht hät. 1272 hät de Rudolf von Habsburg d'Burg zerstört.

Noch de Entdeckig vo Yseerzvorcho z Diefestei isch im 17. Johrhundert e Yseschmälzi mit Hammerwerk baut worre, wo mithilf vom Schildbach bedrybe worre isch. D'Yseschmälzi isch bis in s 19. Johrhundert bedrybe worre. Spöter ßin Spinnerei und Zwirnerei wichtigi Arbetgäber gßi. Au Granit isch abbaut worre.

Wyl's nie e Gmeind Diefestei gee hät, isch s Wappe erscht 1982 festglegt worre, es zeigt in de linke Hälfti uff rotem Grund e Hälm mit me Schwan obe druff, wo an d'Herre vo Diefestei erinnert und in de rächte Hälfti uff gählem Grund e dreizinnige rote Durm uff me griene Hügel, wo d'Burg Diefestei symbolisiert.

[ändere] Quelle


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