Pfronten

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Pfronten
Pfronten
Dütschladcharte, Position vo dr Gmei Pfronten fürighobe
47.58333333333310.55853Koordinaten: 47° 35′ N, 10° 33′ O
Basisdate
Bundesland: Bayern
Regierigsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Höchi: 853 m ü. NHN
Flächi: 62,2 km²
Iiwohner:

8129 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 131 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 87459
Vorwahl: 08363
Kfz-Chennzeiche: OAL
Gmeischlüssel: 09 7 77 159
Gmeigliderig: 13 Ortsteile
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Allgäuer Straße 6
87459 Pfronten
Webpräsenz: www.pfronten.de
Bürgermeister: Michaela Waldmann (CSU/SPD/Pfrontener Liste/Freie Wähler)
Lag vo dr Gmei Pfronten im Ostallgäu
Charte

Pfronte isch a Gmoid im bayrisch-schwäbische Landkreis Oschtallgäu und liegt im Südweschte vo Bayre, direkt an dr Grenz zum Tirol.

d‘Landschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

A Blick vom Breiteberg auf d' Gmoid Pfronte

Pfronte isch oine vo insgsamt 46 Städt und Gmoida im Oschtallgäu.

Dur‘s Gmoidsgebiet goht d‘Vils. Pfronte liegt am Fuaß vom Breiteberg, ‘m Keaberg und ‘m Falkestoi auf 853 Metr.

Nochbargmoida[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Z’Deitschland geit’s do dia Stadt Fiassa, die Gmoid Eiseberg und de Markt Nesselwang. Im Tirol liegt d‘Kloistadt Vils und‘s Tannheimer Tal mit de Gmoida Grän, Tannheim, Schattwald, Zöble, Nesselwängle und Jungholz.

D’Aufteilung vo dr Gmoid[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D‘Gmoid bstoht aus de Gemarkungen Bergpfronte (Ussrpfarr) und Stoinapfronte (Unterpfarr).

Zur Gmoid ghearet die Osiedlunga Berg, Dorf, Halde, Heitlere, Kappl, Kreizegg, Meilinge, s‘Eesch, Rehbichl, s‘Riad, Refleite, s‘Stoina und Weischba. ‘Sisch gwiiß, dass dia Ortsteil scho seit‘m Spätmittelalter a oinzige Pfarrgmoid bildet. Drum redt ma o vo dr 13-Derfer-Gmoid Pfronte.

d‘Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gmoidsrat und Birgarmeischter[ändere | Quälltäxt bearbeite]

‘S letzschte Mol hand d‘Pfrontar am 16. März 2014 de Gmoidsrat gwällt. Und so isch es ausgange:

  • CSU – 6
  • SPD – 2
  • Pfrontar Lischte – 6
  • Freie Wähler – 2
  • Aktiv für Pfronte – 3
  • Eiser Pfronte – 1

Birgarmeischter isch grad d’Waldmo Michaela vo dr CSU, wo ma am 18. November 2012 mit 72,82% gwällt hot.

Wappe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

‘S Wappe zeigt de Falkenstoi als Wahrzeiche vom Pfrontar Tal. Die zwei weiß-roate Streife zeiget, dass D’Gmoid amol zum Hochschtift Augschburg gheart hot.

Was ma oluage sott[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S‘Riad und Pfronte-Berg mit dr Pfarrkirche St. Nikolaus vo Oschte aus gseache.
  • Uff‘m Falkestoi in 1268 Meter Heache sigt ma mit dr Ruine Falkestoi dia hegschtglegene Burgruine vo ganz Deitschland. Dr Kenig Ludwig II. hot do no a scheanres Schlos wia Neuschwanstein baue welle, isch aber vorher gschtorbe. Neuschwanstein sell und Hohenschwangau sind aber it weit weg und ko ma o oluage.
  • In dr Nochbargmoid Eiseberg geit’s o no zwei Ruina Frey- und Eiseberg. Zu deane muss ma o it so weit naufloffe.

Freizeit und Bildung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schport[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Pfronte hot a Eisstadion mit ar Fläche vo 1.800 m². Schilift geit‘s z’Refleite, im Stoina und auf m Breiteberg, wo ma o mit ar Gondel vo dr Breitebergboh nauffahre ko. 2011 war zum 8. Mol a Mountainbike-Marathon mit drei untrschiedlich lange Strecka dur fascht ganz Pfronte und zum 3. Mol dia Klapp(-berg-)rad-Weltmeisterschaft im Stoina am Fuaß vom Breiteberg und doba.

Verei[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Z’Pfronte geit’s de TSV, de EVP (Eishockey), an Schwimmverei, an Schiclub, an Hoimatverei, zwei Trachteverei und 5 freiwillige Fuierweahre.

Schuala[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schuala sind z‘Pfronte in dr Heitlere. A Grundschual und a Mittlschual mit M-Zug, wo ma d’mittlere Reife moche ko.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Johann B. Doser: Pfronten in Vergangenheit und Gegenwart - Ein Beitr. zur Heimatkunde. Pfronten-Ried 1925
  • Simone Haf, Alison Feller: Pfrontener Impressionen. Horb am Neckar 2002. ISBN 3-89570-791-0
  • Ludwig Holzner: Geschichte der Gemeinde Pfronten. herausgegeben von der Gemeinde Pfronten 1956
  • Anton H. Konrad, Annemarie Schröppel, Adolf Schröppel: Pfronten (Schwäbische Kunstdenkmale, 34). Weissenhorn 1986
  • Pfrontener Bilderbogen 86. Pfronten 1986. ISBN 3-925407-03-0
  • Annemarie Schröppel, Adolf Schröppel: Alt-Pfrontener Photoalbum. Pfronten 1984
  • Annemarie Schröppel: Pfrontener Kirchen und Kapellen und ihre Pfarrer. Pfronten 2002
  • Thaddäus Steiner/Bertold Pölcher/Gemeinde Pfronten (Hrsg.): Pfrontener Flurnamen. Pfronten 2010 ISBN 978-3-00-032977-7

Fuaßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende)

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Pfronten – Sammlig vo witere Multimediadateie