Pfarrer

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E Pfarrer vo der norwägische Chille bi der Konfirmation

Pfarrer isch en Begriff, wo bsunders in chrischtliche Chilene für e Person bruucht wird, wo für d Leitig vo de Gottesdienscht und für d Seelsorg inere Pfarrei oder Chilegmaind zueschtändig isch.

Ufgabe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Je nach Organisation vo de jewilige Chile isch de Pfarrer näbe de Gottesdienscht und de Seelsorg au ganz oder teilwiis au für d Leitig vo de Gmeind verantwortlich. Usnahme gits in dere Bezihig bsunders in Landeschilene in de Schwiiz, wo d Pfärrer in bschtimmte Landeschilene kei Schtimmrächt im Chilegmeindrot reschpektiv de Chilepfläg hei.

Au anderi Ufgabe, wi zum Bischspil Religionsunterricht, chöi zum Arbeitsuftrag vo eme Pfarrer ghöre.

In der römisch-katholische und de chrischtkatholische Chile cha numme en Prieschter Pfarrer si.

Fraue im Pfarramt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sit öppe de Mitti vom 20. Johrhundert hei in vilne Chilene au Fraue d Möglichkeit übercho, Pfarrerin z werde.

Etymologii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Wort Pfarrer isch e germanischi Bildig (früehmhd. pharrâre, mhd. pharrære, pharrer, pfarrer) in Analogii zu griech.: παροικία, paroikía, wo zsämmegsetzt isch us παρά (in der Nöchi, noch zu) und οίκος (Huus), d. h. wörtlig Nochberhüüser, Nochearschaftsbezirk; drvo abgleitet isch au der latiinisch Begriff: parochus oder parochianus; im Chillelatiinische git s für Pfarrer au dr Udruck plebanus „Lüütpriester, Landpfarrer, Dorfgeistlige“ (im Gegensatz zum gebildete Kleriker) vo plebs „(einfachs Chille-) Volk“) und/oder vo (ecclesia) plebes Lüütchille, Pfarrchille). S Wort „Pfarrer“ het si Ursprung im ene germanische Begriff für Bezirk oder e begränzts Gebiet, wo au dr Ursprung isch vom Wort Pferch, so dass der „Pfarrer“ dr „Pfarr(h)er(r)“ vom ene Gebiet isch, ebe vo der „Pfarrei“.