Marianne von Werefkin

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D Marianne von Werefkin, Selbstbildnis, 1910, Stedtischi Galerii im Lenbachhuus, Münche

D Marianne von Werefkin (Russisch Марианна Владимировна Верёвкина / Marianna Wladimirowna Werjowkina, wiss. Transliteration Marianna Vladimirovna Verëvkina; * 29. Augschtejul./ 10. Septämber 1860greg.[1] z Tula, Russland; † 6. Februar 1938 z Ascona, Schwiiz) isch e russischi Moolere gsi, wo für e dütsch Expressionismus Usserordentligs gleistet het.

Sit 1892 isch si mit em Alexej Jawlensky liiert gsi, wo si no z Russland kenneglehrt het. Vier Johr druf si die beide uf Münche züglet. Im Johr 1907 si ihri erste expressionistische Gmäld entstande. Stilistisch het si de Theorie vom Vincent van Gogh gfolgt, dr Flechemoolerei vom Paul Gauguin, dr Don-in-Don-Moolerei vom Louis Anquetin, dr karikative und plakative Moolerei vom Henri de Toulouse-Lautrec und de Ideä vo dr Künstlergruppe Nabis. Si isch zwei Johr druf bi dr Gründig vom «Blaue Reiter» drbii gsi. Dr Franz Marc, wo 1910 zun ene gstosse isch, het gsait, ass d Werefkin und dr Jawlensky ihm d Auge für die neui Kunst ufdoo haige. 1914 hai die beide Dütschland müesse verloo und si in d Schwiiz gange und het z Ascona glebt, wo d Werefkin 1938 gstorben isch. Si isch e Mitgliid vom Chünstlerchrais De Grossi Bäär gsii und hett de Eduard von der Heydt uf de Monte Verità uufmerksamgmacht. De hett den 1926 de Berg gchaufft.

Litratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Otto Fischer: Marianna von Werefkin. In: Das neue Bild, Veröffentlichung der Neuen Künstlervereinigung München. München 1912, S. 42 f, Abb. S. 42, 43; Tafeln XXXIII, XXXIV, XXXV, XXXVI
  • Gustav Pauli: Erinnerungen aus sieben Jahrzehnten. Tübingen 1936, S. 264 ff.
  • Ausstellungskatalog: Marianne von Werefkin 1860–1938, Ottilie W. Roederstein 1859–1937, Hans Brühlmann 1878–1911. Kunsthaus Zürich 1938, S. 4 ff.
  • Ausstellungskatalog: Marianne Werefkin 1860–1938. Städtisches Museum Wiesbaden 1958
  • Clemens Weiler (Hrsg.): Marianne Werefkin, Briefe an einen Unbekannten 1901–1905. Köln 1960
  • Valentine Macardé: Le renouveau de l’art picturale russe 1863–1914. Lausanne 1971, S. 116 f., 127 f., 133 f.
  • Ausstellungskatalog: Marianne Werefkin, Gemälde und Skizzen. Museum Wiesbaden, Wiesbaden 1980
  • Bernd Fäthke: Marianne Werefkin, Leben und Werk 1860–1938. Prestel-Verlag, München 1988
  • Bernd Fäthke: Spurensicherung für die Blaue Reiterin in Litauen. 6. Mitteilung des Vereins der Berliner Künstlerinnen e. V., Berlin 1995
  • Annekathrin Merges-Knoth: Marianne Werefkins russische Wurzeln. Dissertation, Universität Trier 1996. [2]
  • Ausstellungskatalog: Marianne von Werefkin, Oeuvres peintes 1907–1936. Fondation Neumann, Gingins 1996
  • Bernd Fäthke: Marianne Werefkin und Wassily Kandinsky. In: Ausstellungskatalog: Der Blaue Reiter und seine Künstler. Brücke-Museum, Berlin 1998, S. 93 ff.
  • Bernd Fäthke: 1911, Die Blaue Reiterin mit Jawlensky in Ahrenshoop, Prerow und Zingst, Blaue Reiter in München und in Berlin. 8. Mitteilung des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1998, Berlin 1998
  • Ausstellungskatalog: Schriftenreihe Verein August Macke Haus: Marianne Werefkin, Die Farbe beisst mich ans Herz. Bonn 1999
  • Gabrielle Dufour-Kowalska: Marianne Werefkin, Lettres à un Inconnu. Paris 1999
  • Ausstellungskatalog: Marianne Werefkin, Il fervore della visione. Palazzo Magnani, Reggio Emilia 2001
  • Bernd Fäthke: Marianne Werefkin. Hirmer-Verlag, München 2001
  • Ausstellungskatalog: Marianne von Werefkin in Murnau, Kunst und Theorie, Vorbilder und Künstlerfreunde. Murnau 2002
  • Bernd Fäthke: Werefkin und Jawlensky und Werefkin mit Sohn Andreas in der „Murnauer Zeit“. In: Ausstellungskatalog: 1908–2008, Vor 100 Jahren, Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau. Murnau 2008, S. 31 ff.
  • Nathalie Jagudina: Marianne von Werefkin – Ausgewählte Schriften und Briefe 1889–1918. Inhaltliche Auswertung im kunsttechnologischen Kontext. Diplomarbeit. Hochschule für Künste Bern, Fachbereich Konservierung und Restaurierung, Bern 2008.[3]
  • Brigitte Roßbeck: Marianne von Werefkin. Die Russin aus dem Kreis des Blauen Reiters. Siedler, München 2010, ISBN 978-3-88680-913-4

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Hüfig isch d Umrächnig vo Date vom Julianische in dr Gregorianisch Kaländer falsch: bi dr Oktoberrevolution im 20. Johrhundert isch d Zitdifferänz 13 Däg gsi, im 19. Johrhundert aber nume 12.
  2. Online-Version, abgrüeft am 5. Merz 2011.
  3. Volltext (PDF-Datei, 1.0 MB). Abgrüeft am 5. Merz 2011.