Krinau

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Chrinou
Wappe vo Chrinou
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: St. Galle (SG)
Wahlchrais: Waalchreis Toggeborgw
BFS-Nr.: 3373i1f3f4
Poschtleitzahl: 9622
Koordinate: 721786 / 24374747.3333339.050005803Koordinaten: 47° 20′ 0″ N, 9° 3′ 0″ O; CH1903: 721786 / 243747
Höchi: 803 m ü. M.
Flächi: 7.23 km²
Iiwohner: 254 (31. Dezämber 2012)[1]
Website: www.krinau.ch
Karte
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Chrinou (IPA: xrɪnɔu) isch e Gmeind im Toggeborg und mit weniger as 300 Iiwooner di chlinnsti Gmeind vom Kantoo Sanggale. Nochburgmeinde sind Wattwil, Moslig und Bötschwil. Im April 2012 händ Stimmbürger annere Zämelegig mit de Gmeind Wattwil uf de 1. Januar 2013 zuegstumme.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Dorf Chrinou liit uf öpe 800 Meter obe und het e guet erhaltnigs Dorfbild mit alte Buurehüser und ere reformierte Cherche. Zo de Gmeind ghööret no Wiiler und Höf wie Aaltschwil, Schufelbeerg und Chrinöüli. De höchst Punkt isch de Alplispitz (1'246 m ü.M.) und de tüüfst litt am Diepfurter Bach (622 m ü.M) bi Dietsewiil. S Dorf litt imene Sittetaal zo de Tuur ond werd vom Chrinouer Bach entwässeret, usser im Norde wo e Bächli in Diepfurter Bach flüüsst.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Chrinou isch erscht ane 1357 as Krinnouw bizügt. Um 1510 hend sich d Börger vo allne Foidallaste freigchouft und en eigni Landsgmeind iigrichtet miteme eigne Gricht. Bis 1724 isch Chrinou zo Bötschwil cherchgnössig gsii und hett denn en eigni reformierti Cherche öbercho.

Wäred de Helvetik isch Chrinou zo Helffetschwil choo, aber bi de Gründig vom Kantoo Sangalle ane 1803 isch Chrinou zonere eigne Gmeind woore, us Röcksicht vo de alte Freiheit, wo da Dorf gnosse het.

Wertschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Z Chrinou stoot d Weberei Graf AG, wo Vorhangstoff herstellt, aber weniger as zee Prozent vo de Bivölkerig isch im Gwerb täti. De Hoptteil lebt vo de Land- und Forstwertschaft ond öppe en Drittel isch ide Tienschtleistig tätig. Nume 3% vo de Gmeindflächi sind bibout, 39% sind Wald und de Rest werd landwertschaftlich gnutzt. E Postauto verbindet Chrinou mitem Städtli Liestig.

Immer me a Bidüttig gwönnt de Turismus, well d Gmeind rüebig glegen isch und ken Dorchgangsvercheer het. D Natur und d Landschaft sind no intakt mit seltnige Tier wie de Uurhaan (Tetrao tetrix) und Pflanze und drum ou e biliebts Wanderpiet. Vom Alplispitz cha wiit öber s Toggeborg glueget werde. Zo de turistische Ziil ghört ou s Brääggerhuus im Dreischlatt, wo de Näppis-Ueli (Ulrich Bräker) vo 1741 bis 1754 sini Chindheit verbrocht hett.

s Brääggerhuus im Dreischlatt z Chrinou

Iiwooner[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nebet em Näpper-Ueli (1735-1798), wo z Chrinou sini Chindheit verbroocht het, stammt us de Gmeind no de Johann Müller (1890-1970), wo onderem Name Giovanni Müller as Mooler und Holzschnetzer gwörkt hett.

Joor Iiwohner
1750 180
1850 452
1900 381
1950 320
1980 240
1990 266
2000 278
2010 255

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Chrinou – Sammlig vo witere Multimediadateie