Kloster Allerheiligen (Schwarzwald)

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Ruine vo de Chloschterchile

S Chloschter Allerheilige isch es ehemaligs Prämonschtratenser-Chloschter im Schwarzwald. Es ligt im Lierbach-Tal uf de Gemarkig von de Gmeind Oppenau. Öppe um 1195 isch s Chloschter vo de Uta vo Schaueburg gschtiftet worde. Im Johr 1803 isch s Chloschter säkularisiirt, also ufglöst worde.

S Territorium[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zum Chloschterterritorium het s Gebiet rund ums Chloschter sälber ghört. D Gränze sind ugfäär d Häng vom Schliffkopf, vom Brunbärg, vom Sohlberg, vom Eselskopf und vom Melkereikopf gsi[1]. Derzu sind numme no füf Höf im Renchtal reschpektiv in Siitetäler cho, es Waldschtück, d Fischfangrächt und s Patronat über d Chile vo Nussbach.[2] Vermuetlich hei füf Chorherre vom Ertrag vo dene Ländereie müesse chönne läbe.

Einzelnoochwiis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Hans-Martin Pillin: Die Besitzungen des Klosters Allerheiligen und deren rechtliche Stellung in den weltlichen Herrschaftsgebieten. In: 800 Jahre Allerheiligen, S. 53–68; S. 54.
  2. Hoferer, Kloster, S. 9.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Josef Börsig: Geschichte des Oppenauer Tales. Usegäh vo de Schtadt Oppenau, G. Braun, Karlsrue o. J. (öppe 1951).
  • Horst Hoferer: Allerheiligen. Kloster – Ruine – Wasserfälle. Franz Huber, Offenburg 1995, ISBN 3-931741-00-1.
  • Städte und Gemeinden des Renchtals (Hrsg.): 800 Jahre Allerheiligen. Reiff, Offeburg 1996, ISBN 3-922663-37-0.
  • Joseph Zentner: Das Renchthal und seine Bäder. Friedrich Wagner, Friburg im Briisgau 1827 (Nachdruck Grimmelshausen Verlag, Oberkirch 1988).

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Chloschter Allerheilige – Sammlig vo witere Multimediadateie