Klausjagen

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S Chlausjage z Chüssnacht am Rigi isch en Samichlaus-Bruuch, wo siit de früenere Neuziit immer am 5. Dezember stattfinded.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Früener sind d Chüssnachter Burschte dur d Gasse zoge und hend d Lüüt aapöblet, um öppis z ässe oder z trinke überzcho. Im Jahr 1928 isch d Chüssnachter St. Niklausegsellschaft gründed worde, mit em Ziil, s Fäscht i gordneti Bahne z länke.

Iffele am Chlausjage (2004)

Ablauf[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Am Abig am achti versammled sich die wiit über 1'000 Chlausjäger. Alli träged s wiisse Chlausehämli oder -gwand. Nach eme Schuss gad in ganz Chüssnacht d Belüüchtig uus. D Geislechlepfer lönd ihri Geislene tätsche, währeddäm sie em Umzuug voraagönd.

Hinter ihne tänzled schtill d Iffeleträger. Uf ihrne Chöpf träged sie d Iffele. Die sind us Karton und farbigem Sidepapiir gmacht und gsend uus wie Chilefänschter, wo vo inne dur Cherze belüchted sind. Die gröschte Iffele sind mee als zwee Meter höch und 20 Kilo schwär.

Dänn chunnt de Samichlaus, begleited vo drüüne Schmutzli und es paar Fackelträger. Die drüü Schmutzli verteiled Chräpfe, Dörrfrücht und Nüss a d Zuschauer.

Dänn chömed d Blächbläser mit de traditionelle Chlausemelodie.

Dänn chömed d Trychler, wo mit ihrne Chueglogge de Hauptharscht vom Umzug bildid. Dä finded siin schuurig-schöne Uusklang mit de Hornbläser.

Nach em Umzuug schtreifid d Chlausjäger i chlinere Gruppe die ganz Nacht dur s Dorf, bevor sie sich am Morge am sächsi zum abschliessende Sächsizügli wieder zämefinded.

Lueg au[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Chlausjage z Chüssnacht – Sammlig vo witere Multimediadateie