Kanon der Literatur

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Im Kanon vo dr Litratuur brobiert mä, die literarische Wärk zämmezfasse, wo dr grösst literarisch Wärt häi. S Konzept isch im 19. Joorhundert us dr Theologii übernoo worde, wo denn e „Kanondebatte“ drüber gfüert het, weeli Teggst us dr religiööse Überliiferig as verbindlig (kanonisch) sötte aagluegt wärde.

Dr Kanon vo dr Litratuur het vor allem im Schuelunderricht und in de Filologie Bedütig as Brüefigsgrundlaag, wil din d Ditel si, wo von ene vorusgsetzt wird, ass mä si kennt. Uf em Buechmäärt und in Diskussioone über allgemäini Themene isch er vo Inträssi, wil din d Büecher si, wo s liichter mache mitzdiskussiere, wenn mä sä glääse het. Wie mä son e Kanon zämmestellt, hangt vom Fach, vom Ort und vo dr Bildig ab, genauso wie d Froog, was son e Kanon genau söll bedüte.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Robert Charlier, Günther Lottes (Hrsg.): Kanonbildung. Protagonisten und Prozesse der Herstellung kultureller Identität. Wehrhahn, Hannover 2009, ISBN 978-3-86525-220-3 (=Aufklärung und Moderne, Band 20).
  • Manfred Engel: Kanon – pragmatisch. Mit einem Exkurs zur Literaturwissenschaft als moralischer Anstalt. In: Nicholas Saul, Ricarda Schmidt (Hrsg.): Literarische Wertung und Kanonbildung. Königshausen & Neumann, Würzburg 2007, ISBN 978-3-8260-3593-7, S. 23-33.
  • Hans-Dieter Gelfert: Was ist gute Literatur?. Wie man gute Bücher von schlechten unterscheidet. 2., überarbeitete Uflag. Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-51098-4.
  • Renate von Heydebrandt (Hrsg.): Kanon Macht Kultur. Theoretische, historische und soziale Aspekte ästhetischer Kanonbildung. Metzler, Stuttgart / Weimar 1998, ISBN 3-476-01595-5.
  • Renate von Heydebrand, Simone Winko: Einführung in die Wertung von Literatur. UTB, Stuttgart 1996, ISBN 3-8252-1953-4.
  • Bettina Kümmerling-Meibauer: Kinderliteratur. Kanonbildung und literarische Wertung. Metzler, Stuttgart / Weimar 2003, ISBN 978-3-476-01942-4 (Zugleich Habilitationsschrift an der Universität Tübingen 2002).
  • Fritz J. Raddatz (Hrsg.): ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-518-37145-2 („Einer Einladung zur Mitarbeit an der «Bibliothek der 100 Bücher» nicht zu folgen, hieße, die Einladung in einen der ersten europäischen Salons auszuschlagen.“ Herbert Marcuse zu seiner Arbeit über Karl Marx für diesen Band).
  • Thomas Rommel: 50 Klassiker der Weltliteratur. Bücher lesen und verstehen. Merus, Hamburg 2006, ISBN 978-3-939519-40-9.
  • Olaf Simons: Marteaus Europa oder der Roman, bevor er Literatur wurde. Eine Untersuchung des deutschen und englischen Buchangebots der Jahre 1710 bis 1720. Rodopi, Amsterdam / Atlanta, GA 2001, ISBN 90-420-1226-9, S. 85-95, 133-194, 488-495.
  • Georg Stanitzek: 0/1 einmal/zweimal – der Kanon in der Kommunikation. In: Bernhard J. Dotzler (Hrsg.): Technopathologien. Fink, München 1992, ISBN 978-3-770-52726-7, S. 111–134.
  • Franco Volpi, Julian Nida-Rümelin (Hrsg.): Lexikon philosophischer Werke. Kröner, Stuttgart 1988, ISBN 3-520-48601-6.
  • Gero von Wilpert: Lexikon der Weltliteratur. Biographisch-bibliographisches Handwörterbuch nach Autoren und anonymen Werken. 4., völlig neu bearbeitete Uflag. Band 1: Deutsche Autoren A - Z, Kröner, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-520-83704-2.
  • Gero von Wilpert: Lexikon der Weltliteratur. Biographisch-bibliographisches Handwörterbuch nach Autoren und anonymen Werken. 4., völlig neu bearbeitete Uflag. Band 2 und Band 3: Fremdsprachige Autoren A–K und L–Z, Kröner, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-520-83804-9.

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