Kaiseraugst
| Kaiseraugst | |
|---|---|
| Basisdate | |
| Staat: | Schwiiz |
| Kanton: | Aargau (AG) |
| Bezirk: | Rheinfelden |
| BFS-Nr.: | 4252 |
| Poschtleitzahl: | 4303 |
| UN/LOCODE: | CH KGT |
| Koordinate: | 621464 / 26535247.5385437.7237269Koordinate: 47° 32′ 19″ N, 7° 43′ 25″ O; CH1903: 621464 / 265352 |
| Höchi: | 269 m ü. M. |
| Flächi: | 4.91 km² |
| Iiwohner: | 5367 (31. Dezämber 2011)[1] |
| Website: | www.kaiseraugst.ch |
| Karte | |
Kaiseraugst (ˈkχæi.səɾ.aʊɡʃtʰ)[2] isch e Iiwohnergmeind im Bezirk Rhiifälde im Schwiizer Kanton Aargau. Si lit im üsserste Weste vo dr Region Frickdaal und im üsserste Nordweste vom Kanton. D Gmeind ghört zu de Wohn- und Industriiort vo dr Agglomeration Basel, wo am sterkste wachse, lit am Hochrhii und gränzt an Dütschland und an Kanton Basel-Landschaft. Bekannt isch dr Ort wäge dr ehemolige römische Stadt Augusta Raurica.
Inhaltsverzeichnis |
Geographii [ändere]
D Gmeind lit im üsserste Südoste vo dr Oberrhiinische Diefebeni. Der deilwiis mäandrierendi Violebach fliesst dur d Schotterebeni, wo über e Kilometer breit isch, im ene öbbe 20 Meter diefe Grabe und mündet in d Ergolz, wo denn in Rhii fliesst. Beidi Bäch bilde d Gränze zum Kanton Basel-Landschaft und zur Gmeind Augst. S alte Zentrum lit grad am Ufer vom Rhii, e wiitere historische Dorfdeil an dr Ergolzbrugg. Dr grösst Deil vo dr Bevölkerig läbt aber in dr Siidlig Liebrüti, wo in de 1970er Johr zwüsche dr Bahnlinie und em Violebach entstanden isch. Östlig drvo het s wiitläufigi Industriiaalage. Ganz im Südoste erhebe sich bewaldeti Usläufer vom Dafeljura.[3]
D Flechi vom Gmeindigebiet bedräit 491 Hektare, drvo si 158 Hektare bewaldet und 201 Hektare überbaut. Dr höchsti Punkt lit uf 382 Metern im Zankholz, dr diefsti uf 261 Meter an dr Mündig vo dr Ergolz in Rhii; das isch gliichzitig dr diefstglägeni Punkt im ganze Kanton Aargau.
Nochbergmeinde si Augst im Weste, Giibenach im Süde, Olsbärg im Oste und Rhiifälde im Nordoste. Im Norde gränzt Kaiseraugst an die dütsch Gmeinde Gränzach-Whyle und s badische Rhiifälde.
Bevölkerig [ändere]
D Bevölkerigsentwicklig:[4]
| Johr | 1758 | 1850 | 1900 | 1930 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 |
| Iiwohner | 215 | 405 | 595 | 719 | 852 | 995 | 1311 | 3044 | 3568 | 3917 |
Am 31. Dezember 2011 hai 5367 Lüt z Kaiseraugst gläbt, drvo si 24,2 % Usländer gsi. Bi dr Volkszelig 2000 si 35,8 % reformiert, 30,9 % römisch-katholisch, 2,2 % muslimisch, 2,0 % christkatholisch und 1,5 % christlich-orthodox gsi; 1,4 % hai zu andere Religione ghört. 88,2 % hai Dütsch as ihri Hauptsprooche aagee, 2,2 % Italiänisch, 1,8 % Französisch, 1,3 % Änglisch, 1,0 % Serbokroatisch und Spanisch, 0,9 % Albanisch.[5]
Litratur [ändere]
- René Salathé, et al.: Augst und Kaiseraugst: Zwei Dörfer - eine Geschichte. 2 Bände. Verlag des Kantons Basel-Landschaft, Liestal 2007
- Michael Schroeren: Zum Beispiel Kaiseraugst - Der gewaltfreie Widerstand gegen das Atomkraftwerk. Vom legalen Protest zum zivilen Ungehorsam. Schweizer Friedensrat, Zürich 1977. (Fallstudie über die Bürgerbewegung gegen den Bau eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst)
Weblingg [ändere]
- Offizielli Website vo dr Gmeind Kaiseraugst
- Römerstadt Augusta raurica
- Artikel Kaiseraugst im Historische Lexikon vo dr Schwiiz
- Artikel Augusta Raurica im Historische Lexikon vo dr Schwiiz
Fuessnote [ändere]
- ↑ [1]
- ↑ Beat Zehnder: Die Gemeindenamen des Kantons Aargau. In: Historische Gesellschaft des Kantons Aargau (Hrsg.): Argovia. Band 100, Verlag Sauerländer, Aarau 1991, ISBN 3-7941-3122-3, S. 213–216.
- ↑ Landescharte vo dr Schwiiz, Blatt 1068, Swisstopo
- ↑ Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden im Bezirk Rheinfelden, Statistisches Amt des Kantons Aargau
- ↑ Gemeindeporträt, Statistisches Amt des Kantons Aargau
