Ibn Chaldun

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E Statue vom Ibn Chaldun, Tunis

Dr Ibn Chaldun (arabisch ابن خلدون ‎ Ibn Chaldūn, mit vollem Naame ولي الدين عبد الرحمن ابن محمد بن محمد بن أبي بكر محمد بن الحسنWalī ad-Dīn ʿAbd ar-Raḥmān ibn Muḥammad ibn Muḥammad ibn Abī Bakr Muḥammad ibn al-Ḥasan; * 27. Mai 1332 z Tunis; † 17. Merz 1406 z Kairo) isch en islamische Historiker und Politiker gsi.

Am Aafang vo sim monumentale Wärk al-Muqaddima schribt er si Naame: Abd ar-Rahman ibn Muhammad ibn Chaldun al-Hadrami عبد الرحمن بن محمد بن خلدون الحضرمي‎ / ʿAbd ar-Raḥmān b. Muḥammad b.Ḫaldūn al-Ḥaḍramī. Noch em islamische Kaländer falle d Geburts- und d Doodesdate uf dr 1. Ramadān 732 bzw. 25. Ramadān 808. D Art, wie dr Ibn Chaldun gsellschaftligi und soziali Komflikt aagluegt und beschriibe het, macht in zum ene Vorlöifer von ere soziologische Dänkwiis.

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Usser sinere Universalgschicht, em Kitāb al-ʿibar, het dr Ibn Chaldun nume wenig anders verfasst, und er het die andere Schrifte in sinere Autobiografii nid emol erwäänt.

Ditelblatt vom Autograaf: Lubab al-muhassal

Si ersts Buech lubab al-muhassal fi usul ad-din / لباب المحصل في أصول الدين‎ / lubābu ʾl-muḥaṣṣal fī uṣūli ʾd-dīn /‚Die Quintessenz der 'Zusammenfassung' der Theologie‘ isch e zämmefassende Kommentar zur Theologii vom Faḫr ad-Dīn ar-Rāzī (1351) und isch hüte in dr Bibliothek vom Escorial. E Wärk über e Sufismus (islamischi Müstik), schifa' as-sa'il / شفاء السائل‎ / šifāʾu ʾs-sāʾil /‚Die Heilung des Suchenden‘, isch öbbe 1373 z Fez entstande. S Kitāb al-ʿibar (dr vollständig Ditel isch Kitab al-ibar wa diwan al-mubtada wa l-chabar fi ayyam al-arab wa l-adscham wa l-barbar wa man asarahum min dawi as-sultan al-akbar / كتاب العبر وديوان المبتدأ والخبر في أيام العرب والعجم والبربر ومن عاصرهم من ذوي السلطان الأكبر‎ / kitābu ʾl-ʿibar wa-dīwānu ʾl-mubtadaʾ wa-ʾl-ḫabar fī ayyāmi ʾl-ʿarab wa-ʾl-ʿaǧam wa-ʾl-barbar wa-man ʿāṣara-hum min ḏawī ʾs-sulṭāni ʾl-akbar /‚Buch der Hinweise, Aufzeichnung der Anfänge und Ereignisse aus den Tagen der Araber, Perser und Berber und denen ihrer Zeitgenossen, die große Macht besaßen‘) isch sis Hauptwärk, wo as Gschicht vo de Berber aagfange het und eso erwiteret worde isch, bis es zur „Uniwersalgschicht“ in siibe Büecher worde isch. Dr erst Band, d Muqaddima المقدّمة‎ / al-muqaddima /‚D Iiläitig‘, isch wichdiger as d Uniwersalgschicht sälber, wo die andere Bänd umfasst. Dr Ibn Chaldun het as erste in dr islamische Kultur e Wüsseschaft entwigglet, wo zum Thema d Analüüse vo der islamische Gschicht ghaa het und wo ganz uf Daatsache basiert isch.

Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ibn Khaldun: Die Muqaddima: Betrachtungen zur Weltgeschichte. Übersetzt vo dr Alma Giese mit em Wolfhart Heinrichs. Beck, Münche 2011, ISBN 978-3-406-62237-3.
  • Ibn Khaldūn: Buch der Beispiele. Die Einführung. Übersetzt undiigläitet vom Mathias Pätzold. Reclam, Leipzig 1992, ISBN 3-379-01440-0.
  • Ibn Chaldun: Ausgewählte Abschnitte aus der Muqaddima. Usegee und übersetzt vo dr Annemarie Schimmel. Mohr, Tübinge 1951, DNB 452187591.
  • Ibn Khaldûn: Le Livre des Exemples. Tome I. Autobiographie Muquaddima. Uusegee und übersetzt vom Abdesselam Cheddadi. Gallimard, Bariis 2002, ISBN 2-07-011425-2 (franzöösischi Übersetzig).
  • Ibn Khaldûn: The Muqaddimah. An Introduction to History. Uusegee und übersetzt vom Franz Rosenthal. 3 Bde. Bollingen, New York 1958, 1986, ISBN 0-7100-0195-9 (klassischi Übersetzig). Im Internet (kpl.): THE MUQADDIMAH, translated by Franz Rosenthal (änglisch)
  • Ibn Khaldūn:al-Ta'rîf bi-ibn Khaldûn wa-rihlatuhu gharban wa-sharqan. Uusegee vom Muhammad ibn Tâwît al-Tanjî. al-Qahirah, Kairo 1951 (Autobiografii).
  • Ibn Khaldūn: Le Voyage d'Occident et d'Orient. Uusegee und übersetzt vom Abdesselam Cheddadi. Sindbad, Bariis 1980, 1995, ISBN 2-7274-3497-9 (franzöösischi Übersetzig vo dr Autobiografi).

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jim Al-Khalili: Im Haus der Weisheit. Die arabischen Wissenschaften als Fundament unserer Kultur. S. Fischer, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-10-000424-6, S. 364 ff. Jan-Hendryk de Boer: Rezension.
  • Mohammed Kamil Ayad: Die Geschichts- und Gesellschaftslehre Ibn Haldūns. J. G. Cotta'sche Buchh. Nachf., Stuttgart/Berlin 1930 (Forschungen zur Geschichts- und Gesellschaftslehre, 2; klassische Dissertation).
  • Fuad Baali: The Science of Human Social Organization. Conflicting Views on Ibn Khaldun's (1332-1406) Ilm Al-Umran. Edwin Mellen Press, Lewiston NY 2005, ISBN 0-7734-6279-1 (umfassender Literaturüberblick).
  • Carl Brockelmann: Geschichte der arabischen Litteratur. Zweite den Supplementbänden angepasste Uflag. Bd. 2, Brill, Leiden 1949, S. 314–317.
  • Walter Joseph Fischel: Ibn Khaldūn in Egypt. His Public Functions and His Historical Research, 1382-1406. A Study in Islamic Historiography. University of California Press, Berkeley 1967 (Biografie und Bibliografie).
  • Jonas Grutzpalk, „Umma und Asabiya“, in: Tönnies-Forum, Jg. 16, H. 1, 2007, S. 29–44; PDF
  • Muhsin Mahdi: Ibn Khaldûn's Philosophy of History. A Study in the Philosophic Foundation of the Science of Culture. Allen and Unwin, London 1957, University Press, Chicago 1964, 1971, ISBN 0226501833.
  • Muhammad Mahmud Rabi': The political theory of Ibn Khaldun, Leiden, 1967.
  • Róbert Simon: Ibn Khaldūn. History as Science and the Patrimonial Empire. Akadémiai Kiadó, Budapest 2002, ISBN 963-05-7934-0 (gründliche Erörterung des Diskussionsstands zu Ibn Chaldun).
  • M. Talbi: IBN KHALDUN. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 3, Brill, Leiden 1986, S. 825-831.
  • Mohammed Talbi: Ibn Khaldun et le sens de l'histoire. In: Studia Islamica (SI). Bd. 26, Maisonneuve-Larose, Paris 1967, ISSN 0585-5292, S. 73–148.
  • Biblioteca de al-Andalus. Enciclopedia de la cultura andalusí. Bd. 3. Fundación Ibn Tufayl de Estudios Árabes, Almería 2004. ISBN 84-934026-1-3, S. 578-597

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Ibn_Chaldun“ vu de dütsche Wikipedia.

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