Heloten

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Helote (griechisch εἵλωτες, vo griech. heléin = nee, eroobere; also „die Eroberete“, „die Gfangene“) het mä de Aaghörige von ere soziale Schicht im altgriechische Staat Lakedaimon, wo dr Hauptort von em Sparta gsi isch, gsäit, wo zwar im Staat sässhaft gsi si aber käini Bürgerrächt ghaa häi. Si si an d Scholle bunde gsi und noch em Strabon (8, 5, 5) en Art öffentligi Sklave gsi, wääred dr Pausanias Periegetes si as Staatssklave bezäichnet het. D Helote si die grössti Bevölkerigsgrubbe im Staat gsi und häi bsundrigi Chläider aaghaa.

Die lakonische und die messenische Helote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Noch ere These si d Helote in Lakonie vo de Spartaner in de Dunkle Joorhundert underworfe worde. Im 7./8. Jh. v. d. Z. häi d Spartaner Messenie erooberet und d Messenier zu Helote gmacht. D Bedingige si für d Messenier dänkbar schlächt gsi. Si häi noch em Tyrtaios um 600 v. d. Z. d Helfti vo iirer Ärnt de Spartaner müesse usliifere. Wäärend sich die lakonische Helote mit iirem Schiggsal abgfunde häi, häi sich d Messenier 464 v. d. Z. noch eme Ärdbeebe gege d Spartaner erhoobe , si aber schliesslig im dritte messenische Chrieg von ene besigt worde.

Jeedes Joor häi d Efoore de Helote dr Chrieg erkläärt und eso si d Spartaner im Rächt gsi wenn si Helote umbrocht häi. D Helote si süstematisch usgnützt und erniidrigt worde, und wo zwäiduusig von ene im ene Chrieg de Spartaner dapfer ghulfe häi und män ene drfür d Freihäit versproche het, si si denn, wie dr Thukydides verzelt, häimdückisch ermordet worde.

Lueg au[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ernst Baltrusch: Mythos oder Wirklichkeit? Die Helotengefahr und der Peloponnesische Bund. In: Historische Zeitschrift 272, 2001, S. 1–24.
  • Paul Cartledge: Heloten. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp. 333–336.
  • Manfred Clauss: Sparta. Eine Einführung in seine Geschichte und Zivilisation. Beck, Münche 1983, ISBN 3-406-09476-7.
  • H. Klees: Zur Beurteilung der Helotie im historischen und politischen Denken der Griechen im 5. und 4. Jh. v. Chr. Teil I, In: Laverna 2, 1991, S.27-52; Teil II, In: Laverna 3, 1992, S. 1-31.
  • Stefan Link: Der Kosmos Sparta. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-12273-9.
  • Lukas Thommen: Sparta. Verfassungs- und Sozialgeschichte einer griechischen Polis. Metzler, Stuttgart 2003, ISBN 3-476-01964-0.
  • Karl-Wilhelm Welwei: Unfreie im antiken Kriegsdienst. Bd. 1: Athen und Sparta. Steiner, Wiesbade 1974, ISBN 3-515-01918-9.
  • Karl-Wilhelm Welwei: Sparta. Aufstieg und Niedergang einer antiken Großmacht. Klett-Cotta, Stuttgart 2004, ISBN 3-608-94016-2.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jona Lendering: Artikel. In: Livius.org (änglisch)


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