Geislingen an der Steige

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Geislingen an der Steige
Geislingen an der Steige
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Geislingen an der Steige fürighobe
48.6244444444449.8305555555556464Koordinaten: 48° 37′ N, 9° 50′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Landkreis: Landkrois Geppenge
Höchi: 464 m ü. NHN
Flächi: 75,8 km²
Iiwohner:

26.182 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 345 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 73312
Vorwahlen: 07331, 07334, 07337
Kfz-Chennzeiche: GP
Gmeischlüssel: 08 1 17 024
Stadtgliderig: 7 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Hauptstraße 1
73312 Geislingen an der Steige
Webpräsenz: www.geislingen.de
Oberburgermeischter: Wolfgang Amann
Lag vo dr Stadt Geislingen an der Steige im Landkrois Geppenge
Charte

Geislenge (amtl. Geislingen an der Steige) isch e Stadt z Bade-Wirttebärg im Sidoschte vu dr Region Stuegert rund 15 km sideschtli vu Geppenge bzw. 27 km nordweschtli vu Ulm. Si isch no dr Chreisstadt Geppenge di zwotgrescht Stadt vum Landkrois Geppenge un bildet e Mittelzäntrum fir d Umlandgmeine.

Geislenge isch syt 1956 Großi Chreisstadt, syt di bade-wirttebärgisch Gmeiornig in Chraft drätte iusch. Mit dr Gmeine Iberkenge un Kuache het d Stadt Geislenge ne Verwaltigsgmeinschaft veryybart.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Geografischi Lag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Geislenge lyt am Rand vu dr Mittlere Schwebische Alb, scho hinter dr Albtrauf zruckgsetzt im Dal vu dr Fils. D Stadt un ihre Vorort Altestadt lige in eme Dalchessel, wu dur s Zämmefdräffe vu verschidene Deler entstanden isch. Geislenge heißt mer wäge däm au „Femfdelerstadt“ (Deler vu dr obere un dr untere Fils, Eyb, Rohrach un vum Längedalbach). D Fils, wu us em Filsursprung uus goht, chunnt vu Iberkenge (Obers Filsdal) uus im Sidwescht in s Stadtgebiet, goht derno bi Altestadt no Nordwescht un verlosst s in Richtig Kuache (Unters Filsdal).

Nochbergmeine[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Stedt un Gmeine gränzen an d Stadt Geislenge (im Uhrzeigersinn vu Oschte uus): Gerstette (Landchreis Hoidne), amstette un Nellenge (Alb-Doene-Chreis) un Deggenge, Iberkenge, Kuache, Donzdorf un Behmekirch (alli Landkrois Geppenge)

Stadtgliderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Stadtgebiet vu Geislenge bstoht us dr Chärnstadt, wu hite au di ehmolig Gmei Altestadt derzue ghert, wu anne 1912 yyglideret un in dr Zwischezyt ganz zämmegwagse isch mit em hitige Stadtzäntrum, un dr Gmeine, wu im Ramme vu dr Gebietsreform in dr 1970er Johr yyglideret wore sin: Aufhause, Dirge, Eybach, Stette, Waldhause un Weiler ob Helfestõẽ. Die hitige Stadtbezirk sin hite Ortschafte im Sinn vu dr bade-wirttebärgische Gmeindsornig mit eme Ortschaftsrot, wu vu dr Bevelkerig bi jedere Kommunalwahl nej gwehlt wird, mit eme Ortsvorsteher as Vorsitz.

Zuen e Deil Stadtbezirk ghere au no anderi Wohnplätz un Wohnbezirk mit eigene Nämme. Doderzue ghere zem Byschpel Wannenhef zue Aufhause, Christofshof, Oßmannsweiler un Untere Wittenge zu Dirge, Roggemihle zue Eybach un Battenau, Hofstett am Steig un Lindehof zue Weiler ob Helfestõẽ.

In dr Chärnstadt wäre zem Deil Wohngebiet mit eigene Nämme unterschide, vilmol neji Böugebiet, wu aber zmeischt kei feschtgleiti Gränze hän.

Ruumblanig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Geislenge bildet e Mittelzäntrum in dr Region Stuegert, wu d Stadt Stuegert s Oberzäntrum derzue isch. Zum Mittelberyych Geislenge ghere no d Stedt un Gmeine im obere Filsdal u e baar Ortschafte uf dr Albhochflechi, nämli Ditzebach, Iberkenge, Behmekirch, Deggenge, Drackestõẽ, Gruibenge, Haoschtadt, Kuache, Mihlhouse un Wisestoeg.

Gmeinderot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 5 Sitz 5 Sitz
CDU 9 Sitz 10 Sitz
Wehlervereinigunge 7 Sitz 7 Sitz
Gmeinsami Wehlervereinigunge 1 Sitz
Gsamt 22 Sitz 22 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • G. Burkhardt, Geschichte der Stadt Geislingen an der Steige, Konstanz 1963
  • Erich Keyser: Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart, 1961
  • Hartmut Gruber u. a.: Von Gizelingen zum Ulmer Tor. Spurensuche im mittelalterlichen Geislingen. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Geislingen, Band 18, Geislingen 1993
  • Ulrich Haller, Zwangsarbeit und Rüstungsproduktion in Geislingen an der Steige 1939–1945, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte (ZWLG) 57, 1998, S. 305–368
  • Albert Kley, Rainer Schreg: Scherben schreiben Geschichte. Vor- und Frühgeschichte von Geislingen und Umgebung. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Geislingen, Band 17, Geislingen 1992
  • Renate Kümmel: Erfahrungen des Nationalsozialismus in einer Kleinstadt – Verarbeitung oder Verdrängung? Vom Umgang mit der Stadtgeschichte in Geislingen/Steige. (Magister-Arbeit vorgelegt an der Freien Universität Berlin 1994)
  • Annette Schäfer: Das Außenlager des Konzentrationslagers Natzweiler in Geislingen/Steige. In: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts 3/1990
  • Rainer Schreg: Die alamannische Besiedlung des Geislinger Talkessels. (Markungen Altenstadt und Geislingen, Stadt Geislingen a. d. Steige, Lkr. Göppingen). In: Fundberichte aus Baden-Württemberg 23, 1999, S. 385–617
  • Paul Thierer: 750 Jahre Stadt Geislingen an der Steige. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Geislingen, Band 6, Geislingen 1990

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Geislingen an der Steige – Sammlig vo witere Multimediadateie