Ganterschwil
| Ganterschwil | |
|---|---|
| Basisdate | |
| Staat: | Schwiiz |
| Kanton: | St. Galle (SG) |
| Wahlkreis: | Toggenburg |
| BFS-Nr.: | 3403 |
| Poschtleitzahl: | 9608 |
| Koordinate: | 724188 / 24935747.3833329.083332606Koordinate: 47° 23′ 0″ N, 9° 5′ 0″ O; CH1903: 724188 / 249357 |
| Höchi: | 606 m ü. M. |
| Flächi: | 8.01 km² |
| Iiwohner: | 1196 (31. Dezämber 2011)[1] |
| Website: | www.ganterschwil.ch |
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Ganterschwil |
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| Karte | |
Ganterschwil (IPA: [ˈg̊antərʃʋil]) isch bis Endi 2012 ä politischi Gmaind im Toggeborg in dr Schwyz gsii.
Inhaltsverzeichnis |
Gschicht [ändere]
Gantertschwil werd s erstmol 779 als Cantrichesuilare gnännt. 1621 gits anschinend e Dorfrächt.
Am 26. September 2010 händ d Bürger vo Gantertschwil und Bötschwil innere Grundsatzabstimmig ame Fusionsverfaare zuegstimmt. Binnere witere Abstimmig ischt am 27. November 2011 annere Gmeindsfusion uf de 1. Januar 2013 zuegstumme worde. Sit Aafangs 2013 ghört Gantertschwil zu de nöi gründete politische Gmaind Bötschwil-Gantertschwil.
Woppe [ändere]
S Woppe fo Ganterschwiil zaigt e Märzeföli (Picus viridis) uf geelem Grund miteme schwarze sechseggige Stern. S Woppe goot uf de Adligi Wenzel vo Ganterschwil zrugg, wo um 1105 d Gründig vom Chloster St. Johann im Obertoggeborg ermöglicht het.
Geografii [ändere]
Ganterschwil gränzt weschtlich a Bötschwil, nördlich a Lütischborg, öschtlich a Neckertal un südlich a Helffetschwil. D Gmaindsgrenze wird uf drü Site vo de Flüss Thur und Necker bildet, nur vo Süde her cha me Ganterschwil ohni e Brugg z überquere erraiche.
Natuur [ändere]
Ganterschwiil isch e ländlichi Gmaind mit Flussaue und Insle, wo no seltnigi Tier und Pflanze vorchömet. Wanderweeg füeret dör e hügligi und abwechsligsriichi Landschaft, mit Uusichtspünkt, wie de Gässberg im Süüde.
Bsondrigs zom aaluege [ändere]
Ganterschwil het zwoo Cherche. Vo dene stoot di reformiert underem Schutz vo de Aiggnosseschaft. Si het e Turn us lokaalem Tuffstai, wo im früene Mittelalter baut woren isch. Erst spööter isch d Cherche an Turn anebaut wore. Si isch im 15. Joorhundert mit Freske uusgmoolt wore, wo d Passion Christi zaiget. Die spootgotische Freske sind no hüt erhalte.
Brugge und Steeg [ändere]
E Bsunderhait isch d Lochermoosbrugg, e moderni deckti Holzbrugg, wo ane 1994 di alti verrosteti Staalbrugg öber d Thur ersetzt het und zaigt, as iihaimisch Taneholz grad ase guet gaignet isch wie Betong und Staal. D Brugg isch 44 Meter lang und 10 Meter brait, mit aigne Baane för Auto, Velo und Fuessgänger.
Bim Bruedertöbeli, wo vo 1375 bis 1865 en Aisidelai miteme Chappeli gsii isch, füert e hööche Drootsteeg öber Tuur.
Sibe witteri Brugge und Steeg gönd öber de Necker, di maiste för de Fuessvercheer. Di alti Letzibrugg isch e Holzbrugg usem Joor 1853 und hüt numeno för Fuessgänger offe, för d Faarzüüg gits sit 1969 die noi Letzibrugg. E dritti Holzbrugg goot bi Anzewiil öber de Necker.
Bevölkerig [ändere]
| Johr | 1800 | 1834 | 1900 | 1950 | 2000 | 2010 | 2011 |
| Iiwohner | 681 | 732 | 868 | 971 | 1'111 | 1'206 | 1'096 |
Brüüch [ändere]
Ali zwai Joor werd s Gantifest gfiiret. D Chilbi isch em zwaite Sunntig vom Oktober und de Räbeliechtliumzug im November.
Wirtschaft [ändere]
Z Ganterschwil gits vil chlini Unternäme, wo Arbeitsplätz büte tüend. S bekanntischt Unterneme isch d Firma Berlinger & Co. AG.
