Furtwangen im Schwarzwald

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Furtwangen im Schwarzwald
Furtwangen im Schwarzwald
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Furtwangen im Schwarzwald fürighobe
48.0513888888898.2052777777778870Koordinaten: 48° 3′ N, 8° 12′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Freiburg
Landkreis: Schwarzwald-Baar-Kreis
Höchi: 870 m ü. NHN
Flächi: 82,6 km²
Iiwohner:

9240 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 112 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 78120
Vorwahl: 07723
Kfz-Chennzeiche: VS
Gmeischlüssel: 08 3 26 017
Stadtgliderig: 4 Stadtteile
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Marktplatz 4
78120 Furtwangen
Webpräsenz: www.furtwangen.de
Burgermeischter: Josef Herdner
Lag vo dr Stadt Furtwangen im Schwarzwald im Schwarzwald-Baar-Kreis
Charte
Furtwangen vom Meisterberg aus aufgenommen

Furtwange im Schwarzwald isch e ditschi Hochschuel-Stadt im Schwarzwald im Bundesland Bade-Württeberg.

Geographi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Furtwange lit im mittlere Schwarzwald, ungfähr 27 km östlich vun Friburg.

Furtwange lit uffere Höchi zwische 850 m un 1.148 m überem Meer un beasprucht, d'högscht-glägini Stadt in Bade-Württeberg un hinder Oberwiesenthal d'zweithöchschti Stadt in Ditschland z sy. Was de högscht Punkt ablangt, isch aber Friburg mit dem 1284 m hohe Schauinsland ebbis höher. Un was d Stadtmitte betrifft, isch es d högscht Stadt gsy, bis Messstette uf de Schwäbische Alb in de sibezger Joor s Stadtrecht kriegt hät.

Die Stadt lit innere molerischi Landschaft an de Krizung vun drei Däler, drumrum sin Bärg mit dichte Wälder. De „staatlich anerkannte Luftkurort“ (Des gilt eigentlich nur für de Teilort Neikirch) isch industriell prägt, isch aber au wichtig zum Wandere oder für de Wintersport grad für d'Kurgäschd. Bsunders wichtig isch au d'Fachhochschuel mit ebbis um 3500 Studente, dodevu 2400 am Standort Furtwange.

Uffem Brend, em Husberg vu Furtwange, isch d'Quell vun dr Bräg. Die isch de längschde Quellfluss vun dr Donau un fliesst in Donaueschinge mit dr Brigach zämme. Dorum beasprucht Furtwange im änder lustige Stritt um d'Donauquell dr Ursprung vun dr Donau für sich, e Quelle vun de Donau gitts nit. (Au wenn d'"Donauquell" im Park vum Schloss in Donaueschinge so gnennt wurd.)

Gschichte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Furtwanger Tracht

S'erscht mol gnennt wore isch Furtwange im Johr 1179 innere Bulle vum Papst Alexander III.. Do het er im Kloster St. George dr Besitz vun dr Gmei Furtwange mitsamt dr Kilche bstätigt. De Ort muess (wege dr eigene Kilche) domols scho e beachtlichi Grössi ghet ha, isch aber trotzdem wohl erst e paar Johr früeher grindet wore.
Furtwange isch no immer wichtiger worre. Regelmässg sinn in Furtwange mindestens sitem Afang vum 17. Johrhundert au Märkt abghalte wore, do hen sich d'Nochberstädt grusig gärgert. Erst Kaiserin Maria Theresia het Furtwange 1761 en offiziells Marktrecht gei (zu dere Zit, wenn Furtwange zue Vorderösterreich ghört het).

Furtwangen im Jahr 1808

S'Stadtrecht het Furtwange aber erst im Johr 1873 bekumme.
Wichtig für d'wirtschaftliche Entwicklig isch au d'Bregtalbahn (sit 1892, stillglegt 1972) von Donoueschinge nach Furtwange gsi.
Die Uhrmacherei het d'handwerklichi und industrielli Gschicht vun dr Stadt prägt. Ufschwung het do 1850 die Gründig vun de erste ditsche Uhrmacherschuel durch d'badisch Landesregierung. Erster Schulleiter isch dr bekannte Ingenieur Robert Gerwig gsi. (Us dr Uhrmacherschuel het sich sich e Beruefsfachschuel sowie d'Fachhochschuel Furtwange entwicklet.) Dodur isch d'Uhreherstellig in Furtwange un Umgäbig professionalisiert wore. Zahlriichi Uhrenfabrike sinn gründet worre. D'Uhrefabrikation isch aber nooch em Erste Weltkrieg kontinuierlich zruckgange. Yberlebt hän numme Firme, wo sich vu dr Uhre- un Zueliferindustrie witterentwicklet hän. So isch e moderni Industri vu drMetallverarbeitig, Feinwerktechnik un Elektronik entstande, dere ihri Firme Weltruef hän.

Religione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Katholischi Kilche
    Furtwange isch traditionell katholisch prägt. Wohrschinlich isch Furtwange au vum benoochberte Kloster St. Jörge us gründet worre.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gmeinderot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 3 Sitz 3 Sitz
CDU 8 Sitz 8 Sitz
Wehlervereinigunge 3 Sitz 2 Sitz
Gmeinsami Wehlervereinigunge 4 Sitz 5 Sitz
Gsamt 18 Sitz 18 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Städtpartnerschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Uf Verwaltigsebene existiert e Partnerschaft mit Hirschfelde in Saxe.

Entwicklig vum Stadtgebit[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Igmeindige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Blick über die Kernstadt

Iwohnerentwicklig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D'Iwohnerzahl belauft sich uf ca. 10.000 un het sich in dr letzte zwei Johrzehnte nit nennenswert veränderet.

Kultur un Aluegenswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Feriestrosse[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dur Furtwange füehre d'Schwarzwald-Panoramastross (B 500) un die Dytsch Uhrestross.

Musee[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In Furtwange hät's das Ditsche Uhremuseum.

Regelmässige Verastaltige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sprung vun de Hexe durchs Feier a de Fasnet

Touristischi Zil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hexelochmühle in Neukirch

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Furtwangen – Album mit witere Multimediadateie