Friedrichshafen

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Disambig.svg Dä Artikel bhandlet d Stadt im Bodeseekroes. Wyteri Bedütige vo „Friedrichshafen“ findsch doo.


Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Friedrichshafen
Friedrichshafen
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Friedrichshafen fürighobe
47.6541666666679.4791666666667400Koordinate: 47° 39′ N, 9° 29′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Dibenga
Landkreis: Bodeseekroes
Höchi: 400 m ü. NHN
Flächi: 69,9 km²
Iiwohner:

57.333 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 820 Iiwohner je km²
Poschtleitzahle: 88045–88048
Vorwahlen: 07541, 07544
Kfz-Chennzeiche: FN
Gmeischlüssel: 08 4 35 016
Stadtgliderig: Chärnstadt un 4 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Adenauerplatz 1
88045 Friedrichshafen
Webpräsenz: www.friedrichshafen.de
Oberburgermeischter: Andreas Brand (barteilos)
Lag vo dr Stadt Friedrichshafen im Bodeseekroes
Charte

Hafe (au Fridrichshafe, dt. Friedrichshafen) isch e Stadt am nerdlige Stade Bodesee. Si isch d Kreisstadt un di grescht Stadt vum Bodeseekroes un no Konschtanz di zwotgrescht Stadt am Bodesee. Zämme mit Raveschburg un Wãẽgaade bildet Hafe eis vu vierzeh Oberzäntre z Bade-Wirttebärg. Syt em 1. April 1956 isch Hafe Großi Kreisstadt.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Geografischi Lag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hafe lyt in ere Bucht vum nerdlige Bodeseestade am Sidweschtrand vum Schussebecki un goht vun ere Hechelag vu 395.2 m NN am Bodeseestade bis uf 501.6 m NN z Oelinge/Horach. D Chärnstadt lyt in dr Nechi vu dr Mindig vu Rotach in dr Bodesee. Dää Fluss chunnt vu Direnge weschtlig vu dr Ortschaft Oelinge in s Stadtgebiet un fließt dur e baar chleineri Ortsdeil, voreb er in dr Chärnstadt in dr See mindet. Di e weng greßer Schusse streift dr nordeschtli Ecke vum Stadtgebiet un mindet e baar Kilometer eschtli vu dr Stadt in dr Bodesee.

Nachbargemeinden[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Stedt un Gmeine gränze an d Stadt Hafe (im Uhrzeigersinn vu Weschte uus). Si ghere mit Uusnahm vu Raveschburg alli zem Bodeseekroes: Immestad, Markdorf, Direnge, Raveschburg, Megge, Dettnãng un Eriskirch.

Stadtgliderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Stadt bstoht us dr Chärnstadt un dr Gmeine, wu im Ramme vu dr Gebietsreform in dr 1970er Johr yyglideret wore sin: Oelinge, Ettekirch, Kluftern un Raderach. Di yygliderete Gmeine sin hite Ortschafte im Sinn vu dr bade-wirttebärgische Gmeindsornig mit eme Ortschaftsrot, wu vu dr Bevelkerig bi jedere Kommunalwahl nej gwehlt wird, mit eme Ortsvorsteher as Vorsitz.

In fascht allne Stadtdeil het s Wohngebiet, wu mit eigene Nämme unterschide wäre, wu aber zmeischt kei feschtgleiti Gränze hän, vilmol neji Böugebiet, aber zem Deil au friejer sälbständigi Gmeine. Doderzue ghere:

Deilort Wohnplätz
Chärnstadt Ãmãschwiller, Fischba, Grenzhof, Heiseloch, Hofe, Jettehuse, Lewendal, Manzell, Moaschtertshofe, Neihiser, Oachemihl, Riedern, Rupberg, St. Jerge, Schnetzenhuse, Seemoos, Seewisenesch, Spaltestoa, Woggerschhuse, Windhag
Oalenge Berg (zwische 1825 un 1937 sälbständigi Gmei, wu au d Sidlige Holzhof, Ittehuse, Jägerhus, Kappelhof, Keschtebach, Langeloch, Unterraderach un Willer an der Ach derzue ghert gha hän), Buechholz, Bũnkhofe, Hagedorn (1812–1825 Name vu dr domolige Gmei Oalenge/Berg), Hehler, Holzhof, Ittehuse, Locheried, Martinshof, Oberoalinge, Oberlottewiller, Roanach, Unteroalenge, Unterlottewiller, Waldacker, Willermihl, Wiggehuse, Wolfehof
Ettekirch Appenwiller, Batzewiller, Bettewiller, Eggewiller, Ellewiller, Furatwiller, Gräaberg, Habratschwiller, Hinterhof, Hirschlatt (bis 1937 sälbständigi Gmei), Huiwiller, Lehhorn, Lempfredschwiller, Lendeholz, Rosegarte, Waltewiller, Wãnnehiser, Wirgetschwise, Zillischbach
Kluftern Efritschwiller, Hege, Krizäcker, Liba, Mihleschle, Ziegelacker

Di ehmolig Gränze zwische dr friejere Länder Bade un Wirttebärg isch am Gränzbach zwische Fridrichshafe-Fischbach un Immestaad verloffe. Zwische dr Bundesstroß 31 un dr naturgschitzte Stadezone het s no Räscht vum „Gränzhof“.

Klima[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Klima vu Hafe isch vor allem dur d Yyfliss vum Bodeseebiet un dr Alpe bregt. Im Verglyych zum Hinterland sin d Tämperature mild. Dur d Nechi zue dr Alpe het s als Fehnwind un Gwitter. Usserdäm entstehn im Winter Näbel, wel dr See d Funktion vun eme Wermispycher ufwyyst.

Ruumblanig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hafe bildet zämme mit Raveschburg un Wãẽgaade s Oberzäntrum vu dr Region Bodesee-Oberschwobe. Des Oberzäntrum ibernimmt fir dr eschtli Beryych vum Bodeseekroes au d Funktion vun eme Mittelzäntrum fir d Gmeine Bermadinge, Deggehauserdal, Eriskirch, Immestad, Grässbrõnn, Lãngenarge, Markdorf, Megge, Neikirch, Direnge un Dettnãng.

Schutzgebiet[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Gebiet vu dr Stadt Hafe sin dur s Regierigsbresidium Dibenge bzw. s Landrotsamt Bodeseekroes as unteri Naturschutzbherd zurzyt (Stand: 31. Mai 2009) vier Naturschutzgebiet (Eriskircher Ried, Hepbacher-Leimbacher Ried, Lipbachsänki, Lipbachmindig), fimf Landschaftsschutzgebiet (Haldeberg, Hepbacher-Leimbacher Ried, Lipbachsänki, Wirttebärgischs Bodeseeufer (Deilgebiet)), elf flechehafti un 25 Einzel-Naturdänkmeler uusgwise.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hafe isch anne 1811 entstande us dr ehmolige Freje Ryychsstadt Bueche (wu si s Wappe dervu ibernuu het) dur Zämmeschluss mit em Dorf un Chloschter Hofe. D Stadt het zem Oberamt Dettnãng ghert, wu anne 1938 dr Landkroes Dettnãng drus firigangen isch.

Gmeinderot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 8 Sitz 9 Sitz
CDU 11 Sitz 14 Sitz
FDP 2 Sitz 1 Sitz
Bündnis 90/Di Griene 4 Sitz 3 Sitz
Wehlervereinigunge 14 Sitz 14 Sitz
Gmeinsami Wehlervereinigunge 1 Sitz 1 Sitz
Gsamt 40 Sitz 42 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ernst Haller:: Seewein - Die Geschichte des Weinbaus in und um Friedrichshafen. Robert Gessler Verlag, Friedrichshafen 2005, ISBN 3-86136-099-3
  • Ernst Haller: Fasnachtszeiten. Brauchtum von Buchhorn bis Friedrichshafen. Verein zur Pflege des Volkstums Friedrichshafen e. V. 1997,
  • Erich Keyser (Hrsg.): Friedrichshafen, Landkreis Tettnang. In: Deutsches Städtebuch. Band 4,2 Teilband Baden-Württemberg: Württembergisches Städtebuch. Kohlhammer, Stuttgart 1961.
  • Fritz Maier: Friedrichshafen. Robert Gessler Verlag, Friedrichshafen
    • Bd. 1: Die Geschichte der Stadt bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. 1983, ISBN 3-922137-22-9
    • Bd. 2: Die Geschichte der Stadt vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. 1994, ISBN 3-922137-46-6
    • Bd. 3: Stadtgeschichte(n) - Erinnerungen an Vorgestern und Gestern. Von der Nachkriegszeit bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts. 2004, ISBN 3-86136-085-3
  • Johann Daniel Georg von Memminger: Beschreibung des Oberamts Tettnang. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1838
  • Schlieper, Hans: Eisenbahntrajekte über Rhein und Bodensee, Alba Verlag, Düsseldorf, 2009, ISBN 978-3-87094-369-1

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Friedrichshafen – Sammlig vo witere Multimediadateie


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