Flugkatastrophe von Überlingen

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D Flugkataschtrophe vo Überlinge am Bodesee am 1. Juli 2002 isch en Kollision von zwei Verchehrsflugzüüg gsii, wo 71 Todesopfer, vor allem Chind us Russland, gforderet het.

De Nachtflug von ere russische Tupolew-Passagiermaschine (Bashkirian-Airlines-Flug 2937) und eme ne Boeing-Frachtflugzüüg (DHL-Flug 611) het müesse von der schwiizerische Flugüberwachig Swisscontrol navigiert werde. Die Firma isch churz vorher privatisiert worde und het dermit einigi Vorgäng wirtschaftlich gschtrafft. Um d Ziit vom Unfall ume isch s z.B. der Normalfall worde, dass nur ein Fluglotse d Kontrolle gha het, will s en Schwachverchehrs-Phase gsii isch; en zwöite Lotse het denn wie immer Pause gmacht.

Zuedem isch es Akut-Kollisions-Warnsyschtem vom Kontrollturm in der Unfall-Nacht wäge Revisions-Arbeite teilwiis usser Betrieb gsii.

Wo sich die beide Flugzüüg mit hoche Reise-Gschwindigkeite im Bodesee-Ruum angnöcheret händ, isch der betreffend Lotse noch mit en ere andere Maschine beschäftigt gsii und het doduch einigi Informatione verpasst, wo zu n ere korrekte Navigation von dene beide Maschine nötig gsii wäre. Er het denn der Tupolew en fählerhafti Stiig-Anwiisig gäh, wo sie in d Flugbahn vom Frachter ine brocht het. D Pilote von der Tupolew sind dere Anwiisig gfolgt, obwohl si von ihrem automatische Antikollisions-Syschtem an Bord Warnsignal übercho händ - d Kollision in der Luft isch unvermiidbar gsii.

D Überrescht von de beide Maschine sind vor allem im Ruum Überlinge z Bode gschtürzt. D Kataschtrophe het denn noch es Nachschpiil ghaa, indem der russisch Familievater von bim Ereignis tötete Anghörige nach em Grichtsverfahre, wo mit relativ milde Strafe gendet het, der verantwortlichi Fluglotse ermordet het.

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 Allmänd (Commons): Flugkatastrophe vo Überlinge – Sammlig vo witere Multimediadateie