Elisabeth Kopp

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Bundesrätin Elisabeth Kopp, 1984

D Elisabeth Kopp (* 16. Dezember 1936 in Zürich) isch e Schwiizer Politikerin (FDP) us Zumikon im Kanton Züri.

Sie isch am 2. Oktober 1984 als Vertreterin vom Kanton Züri und als erschti Frau in Bundesrat gwählt worde, am 12. Januar 1989 isch si zruggträte. Während ihrer Amtsziit isch sie em Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement vorgschtande.

Dr Grund für ihre Rücktritt liit imene Telefonat mit ihrem Ehemaa, em Jurischt Hans W. Kopp, wo si ihn din uufgforderet hät, als Verwaltigsrat us eme Undernehme zruggzträte, wo fälschlicherwiise wege Geldwäscherei in Verdacht grate isch.

Sie isch im Dezember 1988 zur Vizepräsidentin vom Bundesrat gwählt worde, hät das Amt jedoch nie aaträte.

Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Memoire[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Rückblicke − Kolloquium zur Zeitgeschichte, Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich, 2001/2002 (Tonaufzeichnung)
  • Briefe, Benteli Verlag, 1991, ISBN 3-7165-0830-6
  • Tagebuch, Die Weltwoche, Nr.49/2002
  • Die ungarischen Flüchtlinge in meinem Leben. In George Zabratzky (Hg.): Flucht in die Schweiz, Orell Füssli, Zürich, 2006, ISBN 3-280-06065-6
  • 23. Oktober 1956 – einmalige Welle der Solidarität (Ungarn 1956/2006), Schweizer Monatshefte, Februar 2006[1]
  • Elisabeth Kopps Reise in Ost-Berlin, Erinnerungen aus 1959, verfasst in 2009. Buchbeitrag in Erwin Bischof: Honeckers Handschlag – Beziehungen Schweiz-DDR 1960-90: Demokratie oder Diktatur, Interforum Verlag, Bern 2010, ISBN 978-3-033-02338-3

Fachliteratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Elisabeth Kopp, Walter Renschler, Max Frenkel: La suisse = Switzerland, Schweiz. Aktionskomitee «Wahret die Freiheit», Zürich, 1962
  • Mensch und Staat in West und Ost, Verlag Pro S.O.I., Zürich, 1964
  • Die Frau in der Politik, Kurzfassung des Referates vom 1. Zürich-Symposium «Die Frau bestimmt mit», Hrsg. August E. Hohler, Zürich, 1972
  • Verantwortung in der Exekutive, Politische Rundschau, 58 (Heft 2 «Frauen und Freisinn») (1979) 80-82
  • Das Wärmekollektiv Zumikon: Nutzung der Abwasserwärme für kommunale Zwecke, Schweizer Ingenieur und Architekt, 99 (1981) 851.[2]
  • Auswirkungen staatlicher Umweltschutzpolitik auf die Wirtschaft, Vortrag bei der Vereinigung Schweizerischer Kreditfachleute, 1983
  • Projektmanagement für kommunale Bauten, Schweizer Ingenieur und Architekt, 102 (1984) 1037-1039.[3]
  • Geleitwort zur Messe «Energie 84» in Winterthur, Schweizer Ingenieur und Architekt, 102 (1984) 14.[4]
  • Die Frau in der heutigen Gesellschaft, Politische Rundschau, 64 (Heft 2 «Das neue Eherecht») (1985) 57-60
  • Bodenrecht, Bodenpreise und Raumplanung, Referat bei der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung, Bern, 1985
  • Überlegungen zum UNO-Beitritt, Gesellschaft Schweizer Monatshefte, Zürich, 1985
  • Flüchtlinge: ein Problem ohne Lösung?, in Asylpolitik in der Bewährungsprobe, Arbeitsgemeinschaft für Demokratie, Zürich, 1985
  • Bundesrätin Elisabeth Kopp: «Erforderlich sind Festigkeit und Menschlichkeit» (aus einer Parlamentsrede), Politische Rundschau, 65 (Heft 1 «Für eine humanitäre, liberale Asylpolitik mit Festigkeit») (1986) 42-43
  • Flüchtlingshilfe als Verpflichtung der Schweiz, in 50 Jahre Helfen, Schweizerische Zentralstelle für Flüchtlingshilfe, Zürich, 1986
  • Elisabeth Kopp et al.: Rechtshilfe in Strafsachen, Schweizerischer Anwaltsverband, Zürich 1986
  • Die Schweiz im weltweiten Flüchtlingsproblem, in Urs Gfeller (Hg): Zeit der Flüchtlinge, Edition M, 1987
  • Vollzug: Föderalismus in Prüfstand, Basler Handelskammer, Basel, 1987
  • Projekt «Boden und Raum», Grussbotschaft an die SIA-Tage, Schweizer Ingenieur und Architekt, 105 (1987) 831-832.[5]
  • Elisabeth Kopp et al.: Verfassungsgerichtsbarkeit, Schweizerischer Anwaltsverband, Zürich, 1988
  • Medien zwischen Macht und Markt, Orell Füssli, Zürich, 1988
  • Das neue Bundesgesetz über das internationale Privatrecht, Schweizerisches Jahrbuch für internationales Recht, 44 (1988) 105-131
  • Boris Vukobrat (Hg.), Elisabeth Kopp et al.: Proposals for a new commonwealth of the Republics of ex-Yugoslavia, CopArt Editions, Zug, 1993, ISBN 2-940051-40-2
  • Die Schweiz – ein Modell für andere Staaten?, Verlag SANU, Beograd, 1996, ISBN 86-7025-242-2
  • Goodwill und Respekt für die Schweiz, Referat an der Generalversammlung der Freisinnigen Frauen des Kantons Zürich, 2001, über Schwiizer Neutralität und UNO-Biitritt[6]
  • Ziele und Kompromisse, Churzbericht als Expertin vo dr Universität St. Gallen über Verhandligsfüehrig, Schranner Negotiation Institute, St. Gallen, 2005
  • Wer bringt wem Punkte?, Eröffnungsred am nationale „Tag des Flüchtlings“ vo dr Schwiizerische Flüchtlingshilf und vom Bundesamt für Migration, Basel, 20. Juni 2008[7]

Presseartikel[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Frau und Politik, Reformatio, Nr.10/1975.[8]
  • Gesetzesflut – ein Schlagwort?, Neue Zürcher Zeitung, Nr.42/1986
  • Einen dritten Weg gibt es nicht – Beruf und Familie durch qualifiziertes Betreuungsangebot erleichtern, FDP-Pressedienst, 9. August 2001[9]
  • Zwei Schritte vor, einen zurück – Für die Schweizer Frauenbewegung ist das Jahr 2006 gleich ein vierfaches Jubiläumsjahr, Buchrezension, NZZ am Sonntag, 30. Juli 2006.[10]
  • Dossierkenntnis macht auf Dauer keine Bundesrätin, NZZ am Sonntag, 6. April 2008.[11]

Literatur über d Elisabeth Kopp[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Marcel Meier, Gregor van Uden (Hrsg.): Persönlichkeiten Europas, Band Schweiz. Iatas Verlag, Luzern 1974.
  • Res Strehle, Jürg Wehren: Damengambit – Die Frau im Bundesrat. Limmat-Verlag, Zürich 1985, ISBN 3-85791-090-9.
  • Lys Wiedmer-Zingg: Die Schweiz-Macherinnen – Zehn Spitzenpolitikerinnen im Glashaus. Friedrich Reinhardt Verlag, Basel 1987, ISBN 3-7245-0606-6.
  • Mich trifft keine Schuld. Elisabeth Kopp, erste Bundesrätin. Eine Dokumentation. Ringier, Zürich 1989, ISBN 3-85859-248-X.
  • Catherine Duttweiler: Kopp & Kopp – Aufstieg und Fall der ersten Bundesrätin. Weltwoche-ABC-Verlag, Zürich 1989, ISBN 3-85504-121-0.
  • Jeanne Hersch (Hrsg.): Rechtsstaat im Zwielicht – Elisabeth Kopps Rücktritt. Verlag Peter Meili, Schaffhausen 1991, ISBN 3-85805-153-5.
  • Werner Furrer: Die Affäre Schweizer Presse, Info-Public Verlag, Basel, 1991, ISBN 3-906459-01-2. (http://d-nb.info/gnd/118927108)
  • Urs Altermatt (Hrsg.): Die Schweizer Bundesräte – Ein biographisches Lexikon. Artemis & Winkler Verlag, Zürich/München 1991, ISBN 3-7608-0702-X.
  • Esther Girsberger: Abgewählt: Frauen an der Macht leben gefährlich. Xanthippe Verlag, Zürich 1994, ISBN 3-9522868-2-6.
  • Patrick Kupper, Thomas Dejung, Thomas Gull, Pascal Unternährer: Jahrhundert-Schweizer. 50 bedeutende Schweizerinnen und Schweizer des 20. Jahrhunderts. bmg Buchverlag (Opinio Verlag), Basel, 2000, ISBN 3-905352-00-1.
  • Neelam Satiya: Encyclopaedia of World Great Women Leaders, Omega Publications, Neu-Delhi, 2008, ISBN 978-81-8455-018-4.

Archivbständ[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Elisabeth Kopp – Album mit witere Multimediadateie

= Videodokument[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Audiodokument[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Artikel in Schweizer Monatshefte, Februar 2006
  2. Artikel in Schweizer Ingenieur und Architekt, 99 (1981) 851
  3. Artikel in Schweizer Ingenieur und Architekt, 102 (1984) 1037-1039
  4. Eröffnungstext in Schweizer Ingenieur und Architekt, 102 (1984) 14
  5. Redetext in Schweizer Ingenieur und Architekt, 105 (1987) 831-832
  6. Goodwill und Respekt für die Schweiz, Zämmefassig vom Referat, FDP-Pressedienst, 28. Juni 2001
  7. Redetext an der Webseite der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (pdf)
  8. Inhaltsverzeichnis der Monatszeitschrift Reformatio, Nr.10, 1975
  9. Einen dritten Weg gibt es nicht – Beruf und Familie durch qualifiziertes Betreuungsangebot erleichtern, Freisinnige Pressedienst, 9. August 2001.
  10. Artikel, NZZ am Sonntag, 30. Juli 2006 (pdf)
  11. Artikel NZZ am Sonntag, 6. April 2008




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