Das Spukschloß im Spessart

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Filmdate
Düütsche Titel: Das Spukschloß im Spessart
Orginaltitel: Das Spukschloß im Spessart
Produktionsland: Deutschland
Erschinigsjoor: 1960
Längi (PAL-DVD): 101 Minute
Orginalsprooch: Deitsch
Altersfreigaab: FSK 6
Stab
Regie: Kurt Hoffmann
Dräibuech: Günter Neumann
Heinz Pauck
Produktion: Georg Witt
Musig: Friedrich Hollaender
Olaf Bienert
Alfred Strasser
Kamera: Günther Anders
Schnitt: Hilwa von Boro
Bsetzig
  • D Liselotte Pulver als Charlotte von Sandau
  • Dr Heinz Baumann als Martin Hartog
  • Dr Hubert von Meyerinck als Oberregiirongsrat von Teckel
  • D Elsa Wagner als Dande Yvonne
  • Dr Ernst Waldow als Onkl Ernscht Auguscht
  • Dr Hans Clarin als Prinz Kalaka
  • Dr Herbert Hübner als alder Hartog
  • D Veronika Fitz als Sofii
  • Als Goischter schbuket in dem Film rom:
    • Dr Curt Bois als Hugo
    • Dr Georg Thomalla als Onkel Max
    • Dr Paul Esser als Toni
    • Dr Hans Richter als Jockel
    • D Hanne Wieder als Katrin
Dialäkt: Schwäbisch

Das Spukschloß im Spessart ischt a deitscher Schbiilfilm us-em Jôhr 1960 vom Regisseur Kurt Hoffmann mit dr Liselotte Pulver ond em Heinz Baumann en de Hauptrolla. Der Stroifa isch gewissermaßa als a loosa Fortsetzong vo sellem zwoi Jôhr vorher entstandena Film Das Wirtshaus im Spessart ôôzoseha. S Drehbuach ischt vom Autora-gschbann Günter Neumann ond Heinz Pauck vrfasst wôrra. Zom erschda Môl ens Kino komma isch des Werk en dr Bundesrepublik Deitschland am 15. Dezember 1960.

Om was-es en deam Film gôht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Em Jôhr 1820 send dia Leit vo sellra Raiberbande us-em Schbessart, wo gfanga wôrra send, bei lebendigem Leib em Keller vo deam berihmda Wirtshaus eigmauret wôrra. Seither schbuket-se deet als Goischter rom. Enzwischa send 139 Jôhr vrganga, ond des altehrwirdige Gebeide stôht em Bau vo-ra Audobôh em Weag. Drom wuud’s jetzt aagrissa. De Goischtr bleibt nix andrs ibrig, wia nôch-ra nuia Bleibe zo suacha. Bald stoßet se uffs Schloss vo dr Gräfin Charlotte von Sandau (a Nôchfahrin vo dr Franziska von Sandau us-em Vorgengerfilm) ond nischdet sich deet heislich ei. Dui jonga Gräfin wohnt en deam Schloss alloi mit-ra alda Dande ond mit-ma alda Onkl. A Deanerschaft kôô sich der vrarmde Adl et leischda, weil des Ôwesa hoch vrschuldet ischt. Abr grad der Omstand ischt au zom reicha Hotelbesitzer Hartog vordronga. Drom vrsuacht dr sell emmer môl wiidr, dr Charlotte ihr Schloss abzokaufa, om dô draus a Luxusondrkonft zo macha. Abr jedes Môl beißt’r bei dr Charlotte uff Granit.

A-ma scheena Dag daucht bei dr Comtess a jonger Môô auf ond schmeichlet sich bei sellem Frailein ei. (Dr Zuaschauer erfehrt schbätr, dass der Fremde dr Soh vom Hartog ischt!) Kurz druff kommt nomôl oiner: dr Oberregiirongsrat von Teckel aus dr Bundeshauptstadt Bonn. Der kindigt an Staatsbsuach durch en oriendalischa Prinza ôô, wo sich ausgrechnet s Schloss Sandau als voribergehenda Bleibe ausgsuacht hôt. Weil sich s Comtessle dô drvoo an reicha Geldseaga aus Bonn vrschbricht, zeigt-se sich glei drmit eiverschdanda.

Enzwischa hend sich au dia Goischter dr Charlotte zo erkenna geaba ond vrschbrechet-ra jetzt, ehre zo helfa, wo emmr des meglich ischt. So entstoht ganz schnell zwischa dr Charlotte ond de Geschbenschder a guads Vortrauensvrheltnis.

Mit-ma graußa Gefolge fehrt dr Prinz Kalaka us-em Land Celebresien en da Schlosshof nei. Wia-nr d Charlotte fixiirt, will’r-se glei fir sein Harem gwenna, erndet fir sei aufdrenglichs Vrhalda abr bloß a baar Ohrfeiga. Drom gôht’r schnurstracks uffs nächschde weibliche Wesa zua – uff dui ehemaliga Raiberbraut Katrin. De sell hôt’s nemlich dadsächlich gschafft, mit Hilf vo-ma selbrbrauda Zaubertrank a menschlicha Gschdalt ôôzonemma; bloß helt dui Wirkong halt et lang ôô. Jedafalls isch d Katrin et abgneigt, mit-em Prinza a bissle romzoturtla.

Om-em Comtessle zo helfa, stehlet dia Goischtr kurzerhand em Prinza sein wertvolla Schmuck. Des wuud schnell publik. Om diplomadische Vorwicklonga us-em Weag zo ganga, leitet d Bundesregiirong glei a Ondrsuachong ei. Wia mr nô en dr Charlotte ihrem Zemmer fendich wird, wuud-se sofort vrhafdet. Bald druff stôht-se en Bonn vôr-em Amtsgericht. Uff oimôl platzet dr Charlotte ihre „Hausgeschpenschter“ en d Vrhandlong nei ond bekennet sich schuldich. So kommt d Gräfin wiidr frei.

D Charlotte kommt grad en ihr Schloss zruck, wia dr alde Hartog des Gebeide ausraima lôôt. Jetzt kriagt des Mädle an Wuat-Ôfall ond sait em Hartong grendlich d Moinong. Ond je meh-se sich en ihr Wuat neisteigret, deschdo entzickender fendet dr Hartong des scheene Frailein. Schliaßlich vrwirft’r sein Plôô, aus sellem Ôwesa a Luxushodel zo macha ond stemmt sogar dr Vrlobong vo seim Soh mit dr Charlotte von Sandau zua.

Dia Goischtr hend jetzt ihr Aufgab erfillt ond suachet nôch-ra nuia Rausforderong. Se lent sich vo-ma Amerikaner als Vorsuchskaninchen engagiira, om mit-ra Raket zom Mond zo fliaga.

Was sonscht noh erwehnenswert ischt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Schloss Oelber en Niidersachsa, wo d Außa-Uffnahma vom Schloss Sandau dreht wôrra send.

Wia scho em Vorgengerfilm Das Wirtshaus im Spessart schbiilt au bei dr Fortsetzong d Musik a graußa Roll. Dui stammt desmôl aus dr Feadr vo glei drei Kombonischda: vom Friedrich Hollaender, vom Olaf Bienert ond vom Alfred Strasser. D Filmarchidekda Hein Heckroth ond Willi Schatz hend dia Bauda entworfa. Fir d Eistudiirong vo de tempramentvolle Denz isch dr Harald Sielaff zuastendich gwäa. D Koschdiim hôt d Elisabeth Urbancic beigschdeiret.

D Außa-Uffnahma send em Schloss Oelber bei Hildesheim en Niidersachsa, z Mildaberg en Bayern ond en dr dômôliga deitscha Hauptstadt Bonn entstanda. D Enna-Uffnahma hôt-ma en de Bavaria-Studios z Aschaffaburg ond Mincha dreht.

Weil der Film - wia sein Vorgenger - en de Kinos a riisiger Erfolg wôrra ischt, hôt dr Hoffmann noh an dridda Stroifa mit-em Titel Herrliche Zeiten im Spessart dreht.

Kridik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • S Lexikon des internationalen Films schreibt, rauskomma wär a eifallreichs «Grusical», wo ibr-em Durchschnitt vo de bundesdeitsche Luschtschbiil vo dr dômôliga Zeit standa dät. Manchmôl dät sich der Film sogar zo-ra Satire aufschwenga. Au a kabareddischdischa «Bonn-Parodii» wär drbei.[1]
  • S Heyne Filmlexikon an dr Fassong vom Jôhr 1993 moint, der Film wär a originella Gruslkomeede mit satirische Ondrteen.
  • D Wochazeidong DIE ZEIT schreibt, des Grusical dät a bezaubernde Schbukgschicht vrzehla, vorbonda mit-ra kecka abr liabenswerda Zeitkridik ond mit kabareddischdische Heheponkt.

Auszoichnonga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • D Filmbewerdongsstell Wiesbada hôt deam Film s Prädikat «Wertvoll» erteilt.
  • 1961 isch dr Preis der deutschen Filmkritik an da Kurt Hoffmann fir de bescht Regie, an da Günther Anders fir de bescht Kamera ond an da Hubert von Meyerinck fir da beschda mennlicha Neabadarsteller ganga. Em gleicha Jôhr hôt der Stroifa bei de Indrnazionale Filmfeschtschbiil Moskau a silberna Medallje fir de bescht Filmkomeede kriagt. Bei de Indrnazionale Filmfeschtschbiil em tschechischa Karlsbad ischt’r send dr Kurt Hoffmann fir sei Regie ond s Autoragschbann Günter Neumann ond Heinz Pauck fir ihr Drehbuach mit-ma Preis bedacht wôrra. En seim Hoimetland isch der Film mit-em Bambi auszeichnet wôrra.

Quella[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Programm zom Film us-em Verlag Das Neue Filmprogramm GmbH, Mannheim, Weinheimer Str. 58 – 60 (ohne Nommer), s Lexikoo vom Indrnazionala Film ond d Weblink.

Oinzlne Nôchweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Lexikon des internationalen Films, Ufflag vom Okdobr 1988, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, S. 3565, ISBN 3-499-16322-5

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]