Consulat

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S Konsulat (latiinisch consulatus), s Amt vom ene Konsul (latiinisch consul [1]), isch s höggste zivile und milidäärische Amt vo dr Ämterlaufbaan (cursus honorum) in dr Römische Republik gsii. Es het bis in d Spootantike existiert, het aber, wo d Kaiserzit aagfange het, e groosse Däil vo sinere politische Bedütig und Macht verloore.

Jeedes Joor het s römische Volk zwäi Konsul gweelt. Sit 153 vor dr Zitwändi häi si iir Amt am 1. Jänneraadräte, und dä gältet sit denn as Jooresaafang, wil d Konsul die eponyme (griechisch: „wo dr Naame git“) Beamte vo Rom gsi si, wo d Joor noch ene benennt worde si. Für d Jooresaagoob het mä d Nääme vo de bäide Konsul im Ablativ hinderenander aagee, z. B. wemm mä bim ene Eräignis Cn. Domitio C. Sosio consulibus drzue schribt, bedütet das, ass es im Joor 32 vor dr Zitwändi bassiert isch, wo dr Gnaeus Domitius und dr Gaius Sosius Konsul gsi si. En ehemoolige Konsul (consularis bzw. Konsular) het immer e bsundrigs Aasehä gnosse und und het zur senatorische Elite ghöört.

Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hans Beck, Antonio Duplá, Martin Jehne, Francisco Pina Polo (Hrsg.): Consuls and Res Publica. Holding High Office in the Roman Republic. Cambridge University Press, Cambridge 2011.
  • Jochen Bleicken: Die Verfassung der römischen Republik. Grundlagen und Entwicklung (= Uni-Taschenbücher. Band 460). 3., durchgesehene Auflage. Schöningh, Paderborn u. a. 1982, ISBN 3-506-99173-6, S. 74–83.
  • Robert Bunse: Das römische Oberamt in der frühen Republik und das Problem der „Konsulartribunen“ (= Bochumer Altertumswissenschaftliches Colloquium. Band 31). WVT – Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 1998, ISBN 3-88476-290-7 (zugleich Dissertation, Ruhr-Universität Bochum 1997).
  • Tim Cornell: The Beginnings of Rome. Italy and Rome from the Bronze Age to the Punic Wars (c. 1000–264 BC). Routledge, London u. a. 1995, ISBN 0-415-01596-0.
  • Andrew Lintott: The constitution of the Roman Republic. Clarendon Press, Oxford u. a. 1999, ISBN 0-19-815068-7.
  • Mischa Meier: Das Ende des Konsulats im Jahr 541/42 und seine Gründe. Kritische Anmerkungen zur Vorstellung eines „Zeitalters Justinians“. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik. Band 138, 2002, S. 277–299.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jona Lendering: Consul. In: Livius.org (änglisch)

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Altlatiinischi Forme: cosol oder consol. D Etümologii isch nit ganz klaar, vermuetlig läitet sich s Wort vo conso „befrooge“ ab, vo däm isch au consulo „beroote“ abgläitet.
Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Consulat“ vu de dütsche Wikipedia.

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