Ceutronen

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D Ceutrone (lat. Ceutrones; agr. Κεύτρωνες, Keútrōnes) sind e keltische Stamm i de Graische Alpe gsii, wo im Tal vo de Isara (hüt: Isère) gwont hend.

D Ceutrone hend im Weste a d Allobroger grenzt, im Norde a d Nantuate und d Veragrer, im Oste a d Salasser, im Süüde a d Meduller. De Vorort isch Axima (hüt: Aime-en-Tarentaise) gsii, spöter denn Darantasia (hüt: Moutiers). Zäme mit de Vallenser, wo im Wallis gwont hend, hend si di römisch Provinz Alpes Graiae et Poeninae bildet. Baid Stämm hend vom Chaiser Claudius (41–54) s Latinische Recht (ius Latii) öbercho.

D Ceutrone hend vom Chääse und vom Chupferabbau glebt [1] und de Pass öber de Chlii Sankt Bernhard (lat. Cremonis iugum) öberwacht. Ane 58 v.Chr. hend si zäme mit de Caturiger versuecht de Julius Cäsar z hindere, as er i Gallie imarschiert um gege d Helvetier z chämpfe, sind aber vonem bisigt wore [2].

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Plinius: Naturalis historia 3,135
  2. Caesar: Commentarii de bello Gallico 1,11,4f.

Büecher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Der Neue Pauly Bd.2: »Ceutrones«