Burg Rötteln

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Disambig.svg Dä Artikel bschribt d Burg Rötteln bi Lörrach. Fir d Burg Rotwasserstelz bi Hochtenge, wo au Schloss Rötteln gnännt wird, lueg dört.
Burg Röttle
Burg Roetteln.jpg
Alternativname(n): Röttler Schloss
Entstehigsziit: Aafang 11. Johrhundert
Burgetyp: Höcheburg
Ort: Haage
Geografischi Lag 47° 38′ 17,5″ N, 7° 40′ 4,8″ O47.63827.668422Koordinaten: 47° 38′ 17,5″ N, 7° 40′ 4,8″ O
Höchi: 422 m ü. NN
Burg Röttle (Baden-Württemberg)
Burg Röttle

D Burg Röttle isch ä Burgruine ooben a Haage bi Lörrach im Wiisetal im Landchreis Lörrach z Bade-Württeberg. Oft hört mer anstatt „Röttler Burg“ au „Röttler Schloß“.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Lufftuffnaahm

D Burg Röttle isch vo de Lütt vo Röttle erbaut un 1259 s erschde Mol urkundlich erwähnt worde. Schu langi Zitt devoor hät s z Röttle e Chirch gee, wuu 751 zum erschte Mool gnännt wird. D' Herre vo Röttle werde vom 12.-14. Jorhundert erwähnt un sin mit em Lüthold II. uusgstorbe. Ihri Erbe sin d' Margrafe vo Bade gsi. Im 14. und 15. Jahrhundert hän si ihre Burg erwiteret und au umbaut. Bim Erdbeebe vu Basel (1356) sin d Chirch un d Burg bschädigt worre.

D Burg isch 1503 an de Markgraaf Christof vu Bade übergange. 1525 isch si im Burechrieg iignuu worre, hät abber keini Zerstörige erfahre. Im Drißigjährige Chrieg isch ä Deil vo de Anlage zerstört worde un au de holländisch Erbfolgechrieg hät Zerstörige brocht, wiil doo di französische Druppe chuu sin. De Ludwig de Vierzähnte, au Sunnechönig gnennt, het si dann ganz schlaife lo, un numme de Burgfried un ä paar anderi Gebäud sin übrigbliibe.
Im Gedicht „Vergänglichkeit“ vom Johann Peter Hebel bietet die au hit no imposanti Ruine Veralassig, über d’Vergänglichkeit nochz’denke. S’fangt so a:

Der Bueb seit zum Ätti:
Fast allmol, Ätti, wenn mer's Röttler Schloß
so vor den Auge stoht, se denki dra,
öb's üsem Hus echt au e mol so goht.
Stoht's denn nit dört, so schuderig, wie der Tod
im Basler Totetanz? Es gruset eim,
wie länger as me's bschaut. Und üser Hus,
es sitzt so wie ne Chilchli uffem Berg,
und d'Fenster glitzeren, es isch e Staat.
Schwetz, Ätti, goht's em echterst au no so?
mein emol, es chönn schier gar nit si.

En anderes literatisches Zügnis vom Röttler Schloss stammt vo de Käthe Papke mit ihrem bekannte Roman „Die Letzten von Rötteln“.

Bsüecher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Aalüege cha mer d'Burg Röttle au, un zwar vo April bis Oktober jede Tag vom Zähni bis um Sechsi un zwüsche November un März jede Samschdig, Sunndig un an Fiirdig vom ölfi bis em vieri.

Im Summer gits sit e paar Johr Burgfeschdspiel, wo de aalüge chasch.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Helmut Bender u.a.: Burgen im südlichen Baden. Verlag Karl Schillinger, Fryburg i. Br. 1979, ISBN 3-921340-41-1.
  • Heinz Heimgartner: Burgruine Rötteln, Verlag Röttelnbund e.V. 1964.
  • Jürgen Krüger: Burg Rötteln. Deutscher Kunstverlag München, Berlin 2006, ISBN 3-422-02049-7.
  • Heiko Wagner: Theiss Burgenführer Oberrhein. 66 Burgen von Basel bis Karlsruhe, Konrad Theiss Verlag Stuegart 2003, ISBN 3-8062-1710-6.

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D'Date sin usem Proschpekt: "Burgruine Rötteln" Herausgeber: Staatliche Schlösser & Gärten Baden-Württemberg

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Burg Rötteln – Sammlig vo witere Multimediadateie