Baskische Sprache

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S Baskeland z Frankrych und Spanie
Baskischi Dialäkt
Baskisch (Euskara)
Ussprooch (IPA): [eukaɾa]
Verbreitig: Frankreich Frankrych, Spanien Spanie
Sprecher: ca. 690.000 bis 800.000 (Müetersprochler)
Linguistischi
Klassifikation
:
Unterteilige:

7 Dialäkt

Offizieller Status
Amtssprooch vo: Spanien Spanie (Autonomi Gmeinschaft Baskeland und Deil von Navarra)
Anerkannti Minderheitesprooch vo:  
Sproochchürzel
ISO 639-1

eu

ISO 639-2 (B) baq (T) eus
ISO 639-3

eus

SIL

eus

S Baskisch (euskara) isch e isolierti Sproch, wo im Baskeland (französisch-spanischs Gränzgebiet) bim baskisch Volk gschwätzt wird. Z Spanie schwätze s 734'100 Lüt (Provinze Biscaya, Álava, Guipúzcoa und Navarra), im französisch Teil 67'200 (im Département Pyrénées-Atlantiques). Usserdem wird s in de baskische Diaspora gschwätzt.

Etymology[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Wort „Baskisch“ chunnt vom antike Vaskonevolk. Durch di germanischi Ussproch Waskon vom spanische vasco hät au d Region Gascogne ihr Name kriegt. D Eigebezeichnig eusk- (Euskaldunak = die wo di baskischi Sproch schwätze) chunnt wahrschints vom Name Auscii, me antike aquitanische Stamm, wo de Stadt Auch im Département Gers (z Südfrankrych) de Name ge hät.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di baskischi Sproch isch e wichtige Bstanddeil vo de baskische Identität. D Sproch chunnt no vo de Zit vor de Akunft vo de Indoeuropäer. Anderi Sproche hän s Baskisch numme wenig beyflusse chönne; in de Provinz Álava hän d Archäologe baskischi Inschrifte uss em 4. Johrhundert gfunde, wo numme mit de ehemolige romanische Sproche Gmeinsamkeite hän, nit aber mit de hüttige europäische. Abgseh dodevo, dass s Baskisch vo de eurasische Ursproch abstammt, vermüete d Linguiste, dass d Sproch sehr lang nit vo andere beyflusst worre isch.

Vermüetige, wo d Sproch herchunnt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wyl s bisher no nit glunge isch, e Verbindig zu de benochberte Sproche herzstelle, versüeche Professore vo zahlryche Universitäte, eini zu witer entfernte Sproche herzstelle. Meistens akzeptiere d Linguiste sälli Vorschläg aber nit.

E baar Theorye:

  • Iberisch: S isch friehner uff de Halbinsle gschwätzt worre und wyst Gmeinsamkeite mit em Baskische uff. Mer findet aber keini offesichtlige genetische Verbindige; Iberisch isch zudem sälber e isolierti Sproch.
  • Georgisch: D Römer und Grieche hän di georgischi Provinz Kartli als Iberie bezeichnet; usserdem git s im Baskeland e Ort, wo uff -adze ändet.
  • Di nordostkaukasische Sproche wie z.B. Tschetschenisch chönne lut Linguiste wie em Michel Morvan mögligerwis entfernt mit em Baskische verwandt sy.
  • Wäge de Theory mit de kaukasische Sproche hän bstimmti Linguiste vorgschla, Baskisch in di Denekaukasischi Sprochfamilie yzordne, wo au Sproche vo Nordamerika und Eurasie yschließe. D Existenz vo so-n-re Familie isch aber umstritte.
  • Di Vaskonische Sproche: Wyl sich vyli Ortsnämme vom Baskische ableite lönn, vermüetet de dütsch Linguist Theo Vennemann, dass es di einzigi überläbendi Sproch von re ehemolige indoeuropäische Sproch isch.

Rächtschrybig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Baskisch wird mit em Latynische Alphabet gschrybe. S Alphabet isch phonetisch; usser em h wo meistens stumm isch werre alli Büechstabe vo me Wort gsait. Zwei Vokal wo uffenend folge, bilde normalerwis e Diphthong.

Ussproch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

b, d, f, g, k, l, m, n, p, t werre glych usgsproche wie im Alemannische. Folgendi Ussprochdifferänze:

  • a - [a]
  • e - [ɛ]
  • h - [h] oder stumm
  • i - [i]
  • j - [j], [ʒ], [ɟ], [x] (dialäktabhängig)
  • ñ - [ɲ]
  • o - [ɔ]
  • r - [ɾ]
  • rr - [r]
  • s - [] - laminal
  • tt - [c]
  • ts - [ts̻] - laminal
  • tz - [t͡s]
  • u - [u]
  • x - [ʃ]
  • z - [s]

Grammatik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wahrschints chunnt 75 Prozänt vom Vokabular uss de geografisch gseh benochberte Sproche (Keltisch, Latynisch, Gaskognisch, Aragonesisch, Französisch, Spanisch). Baskisch isch e agglutinierendi Sproch, wo d Wortstämm und Suffix an anderi Wortstämm oder Suffix aghänkt werre chönne. E Gschlächt (männlig/wyblig) git s nit. E bsunders Merchmol vom Baskische isch aber dass oft numme s Hilfsverb konjugiert wird und säll richtet sich nit noch em Subjäkt, sondern noch de Ergänzige.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

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Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Basque“ vu de franzeesische Wikipedia.

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