Augsburg

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Wappa Deitschlandkart
Wappa vo de Gmoed Augschburg
Augsburg
Deutschlandkarte, Position vo de Gmoed Augschburg hervorghobe
48.37166666666710.898333333333494Koordinate: 48° 22′ N, 10° 54′ O
Basisdata
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Schwäbisch
Regionalvariante: Oschdschwäbisch
Bundesland: Bayern
Regierongsbezirk: Schwoobe
Landkroes: Kroisfreie Stadt
Heh: 494 m i. NHN
Fläch: 146,9 km²
Eiwohner:

272.699 (31. Dez. 2012)[1]

Bevelkerongsdicht: 1856 Eiwohner je km²
Boschtloetzahle: 86150–86199
Vorwahl: 0821
Kfz-Kennzoeche: A
Gemeindeschlüssel: 09 7 61 000
Gmoedgliederung: 41 Stadtbezirk
17 Planungsraim
Adress vo dr
Gmoedsverwaltong:
Maximilianstraße 4
86150 Augsburg
Webpräsenz: www.augsburg.de
Oberbirgermeischter: Kurt Gribl (CSU)

D'Universidädstôdt Augschburg isch d'dridtgréschde Stôdt en Bayern. S'isch d'HâubdschdôdtBairisch-Schwoba. Des isch dar schmâle Stroifa zwischar Altbayern ond Bada-Wirddaberg. Augschburg isch neaba Trier d'zwoitäldeschte Stôdt vo Deitschlând. S'isch d'Hâuptstôdt ond Sitz vô dr Regierung vô Schwôba âo vom Bezirk Schwabe und vom Lândrâdsamt Âugschburg. Gegawärdig hôt diar Stôdt umara 269.000 Oiwounar (Âusländerâdoil ca. 16,7 %), wo ca. 264.000 an Hâuptwounsitz en Âugschburg hand. Nâch München ond Nürnberg stât Âugschburg an dr driddar (dritten) Stell boi diar Groaßstädt vom Freistaat. Dr Nâma gât âuf'd rémische Siadlung Augusta Vindelicorum z'rigg, dia wo em Joor 15 vor'm Chrischdus zua dr Regierungszoit vom rémischar Kaisar Augustus als Militärlagr und Vorort vô de Vindeliker grindet worra isch.

Augschburg isch d'oinzige Stdôdt vô Deitschland, wo an oiganar g'sétzlichar Foiardâg hot, des Hohe Augschburger Friadnsfescht âm 8. Auguscht. Damit hot Augschburg meara g'sétzliche Foiardâg als irgad ar ândre Region odr Stôdt en Deitschlând.

D'Stôdt isch ar Bischofssitz vô dr Rémisch-Katholischa Kirch Diözese Augschburg ond isch âo oins vo diar 23 Oberzentren vom Freistaat Bayern. Gréaßere Städt in dr Näh vô Augschburg senn München (etwa 57 km siadeschtlich), Nürnberg (etwa 121 km nérdlich) ond Stuttgart (etwa 133 km nordweschtlich). Augschburg isch im Joor 1906 mid'am Iabarschroidar vô dr Oiwounarzâhl vô 100.000 zua'ra Groaßstâdt worra.

D'Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Augschburg liggt âm Lech, dear wo ca. 150 km siadweschtlich en Tirol entschpringt ond 40 km nérdlich in'd Donau neifliaßt. Dr äldeschte Doil vô Augschburg ond âo dr siadlichschde Stôdtdoil liggt âuf'am nérdlicha End vôn'ra Hochterrassa. Diar Terrassa isch zwisch'am stoila Hiaglrând vô Friddberg im Oschtar und'am hohar Riedln vom weschtlicha Hiaglrând endstândar, zwischar diar Dâlouwar (Talauen) vô denne Alpfliss Lech ond Wertach, wo se em Norda vô dr Stôdt zammardua.

Augschburg isch a Droiflissstôdt (Dreiflüssestadt). Dr gréaschde isch dr Lech, wo d' Werdach nérdlich vom Landschaftsschutzgebiet Wolfzahnau noifliaßa duat.

Durch d'Stôdt fliaßt ar woit varzwoigts ond kinschtlichs Bachsischtem:

Dr Fabrikkanal, wo d Singold, dr dridde Augschburgar Fluss, noifliaßt, wird in Géggingar (Göggingen) vo dr Werdach âbg'loidet ond fliaßt als Wertachkanal, Holzbach bzw. Senkelbach nâch Norda ond kommt dô nérdlich vô dr Ballonfabrik Augschburg z'rigg in d'Werdach.

D'Fliss ond d'Läng im Schdôdtgebiet
Lech 19,9 km
Wertach 13,1 km
Singold 6,2 km
29 Lechkanäle 77,7 km
4 Wertachkanäle 11,6 km
19 Bäche 45,6 km
Länge insgsamt 173,2  km

Âm Hochablass werra dr Hauptstadtbach ond dr Neubach vom Lech âbgloidet, diar wo sich nâch wenig hundart Meddar (Meter) wiadar zâmmardua, om kurz flussâbwärts in'an Norda nâ'fliaßada Herrabach (flußabwärts Proviantbach mit soine Âb- ond Zualoidunga Hanreibach ond Fichtlbach) ond'am nâch Weschdar g'loideta Kaufbach zua gabla. No dr Kâufbâch spoist'an Schäfflerbach ond d'Schdôdtgräbar ond Innaschdôdtkanäl, diar wo nâch Norda fliaßad, si âuf'm G'lände dar UPM Kymmene wiadr varoina ond als Stadtbach im weschtlichar Beroich dr Wolfzahnau wiadar mit'am Proviantbach zammefliaßad, um wenige Meddar vor dr Werdachmindung in da Lech z'komma.

Im Siadar erschdreggt si's Lechfeld, ar nâchoiszoitliche Schodderebene zwischa diar zwoi Fliss. Im Beroich vom Lechfeld hand si seldane Urlandschafda erhâldar kénnar. Dr Augschburger Schdôdtwald ond diar Lechdâlhoida zählar heit zua diar ardaroichschda (artenreichsten) middeleuropäische Leabasreim.

Ân Âugschburg grenzt dr Naturpark Augschburg – Weschtliche Wälder, a schéans ond gréaßars Waldgebiet. 'Schdôdtgebiet isch âo stark begriand (begrünt), woufiar Augschburg 1997 an europawoida Preis als „Grünste und lebenswerteste Stadt“ kriagt hôt. D'Schdôdt isch dr gréschde kommunale Wâldbsitzar in Bayern, dr drittgréschde in Deitschlând.

D'Nâchbargmoinda[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Folgade Städte ond Gmoinda grenza mit iar'm Siedlungskern onmiddelbar ân da Siadlungskern dr Stôdt Augschburg â ond bilda zammar am Groaßa Verdichtungsrâum Augschburg, fângt im Oschtar â ond dann im Uhrzeigersinn:

Fridberg (Bayern) (Landkreis Aichach-Friedberg), Königschbrunn, Schdadtberga, Neusäß un Gerschthofa (alle Landkrois Augschburg).

Woidare G'moinda, diar wo ân's Stôdtgebiat vo Augschburg grenzar, senn, im Norda beginnad ond im Uhrzoigersinn:

Rehling, Affing, Kissing, Mering ond Merching (alle Landkreis Aichach-Friedberg), Bobinga, Gessertshausa ond Diedorf (alle Landkrois Augschburg)

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Augschburg isch vor a weng meara als 2000 Joor vô diar Réamar grindet worra. Bsondarschd bedeitnd isch d'Stôdt in dr friar Renaissance g'wésar, wo diar Augschburgar Fuggar ond Welsar oine vô diar wichdigschda Gschäftsleid vô Europa g'wésa senn. Diar Fugga hand in Augschburg âo diar erschde Sozialsiedlung âuf da Welt in dera Ârd baut khâbbt: D'Fuggerei. Im neinzehndar Joorhundard hôt's en Augschburg vill Tegschdilinduschtrie geabar, abr drvô isch heid nimmar vill dô.

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Lueg au[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Martin Kluger: Augsburg. Der offizielle Stadtführer der Regio Augsburg. 4. Uflag. context, Augsburg 2006, ISBN 3-939645-02-8.
  • Bernd Roeck: Geschichte Augsburgs. Beck, München 2005, ISBN 3-406-53197-0.
  • Wolfgang Wüst, Georg Kreuzer, Nicola Schümann (Hrsg.): Der Augsburger Religionsfriede 1555: Ein Epochenereignis und seine regionale Verankerung. Ergebnisse einer Tagung des Historischen Verein für Schwaben und der Schwaben-Akademie Irsee vom 3. bis 5. März 2005 (= Zeitschrift des HV für Schwaben, Band 98) Augsburg 2005, ISBN 3-89639-507-6.
  • Christian Jacob Wagenseil: Versuch einer Geschichte der Stadt Augsburg. Ein Lesebuch fuer alle Staende. 4 Bänd. Bäumer, Augsburg 1819–1822 (Digitalisat).
  • Erich Keyser, Heinz Stoob (Hrsg.): Bayerisches Städtebuch. 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben. (=Deutsches Städtebuch, Band 5), Stuttgart, Berlin, Köln u. a. 1974, ISBN 3-17-210181-9.
  • Georg Köglmeier: Literaturliste zur Vorlesung von Prof. Peter Schmid: Das östliche Schwaben. Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte. Universität Regensburg. Sommersemester 1999, (Literaturliste).
  • Wolfgang Kucera, Reinhold Forster (Hrsg.) Augsburg zu Fuß. 16 Stadtteilrundgänge durch Geschichte und Gegenwart. Hamburg 1993, ISBN 3-87975-628-7.
  • Günther Grünsteudel, Günter Hägele, Rudolf Frankenberger (Hrsg.): Augsburger Stadtlexikon. 2. Uflag. Perlach, Augsburg 1998, ISBN 3-922769-28-4.
  • Heinrich Letzing: Augsburger Handwerksgeschichte. Kleines Archivalien- und Bücherverzeichnis. (= Materialien zur Geschichte des bayerischen Schwaben; 17). Augsburg 1992, ISBN 3-925274-56-1.
  • Markus Pöhlmann: Es war gerade als würde alles bersten. Die Stadt Augsburg im Bombenkrieg 1939–1945. Augsburg 1994, ISBN 3-923914-27-X.
  • Markus Pöhlmann (Hrsg.): Kellerwohnung und Persilschein. Kriegsende und Neubeginn in Augsburg nach 1945. Augsburg 1995, ISBN 3-00-000039-9.
  • Peter Dempf: Sagenhaftes Augsburg. 3. Auflage. Wißner, Augsburg 2005, ISBN 3-89639-498-3.
  • Wolfgang Zorn: Augsburg – Geschichte einer europäischen Stadt. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wißner, Augsburg 2001, ISBN 3-89639-319-7.
  • Roswitha Mitulla, Bernd Wißner, Norbert Liesz: Botanischer Garten Augsburg. Wißner, Augsburg 2006, ISBN 3-89639-538-6.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Augschburg – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende)